P R E S S E M I T T E I L U N G

28. Deutscher Hydrographentag in Lübeck

Konferenz für Hydrographie und marine Geoinformation

Was ist denn Hydrographie und was macht ein Hydrograph? Diese Frage wird uns oft gestellt, sagt Thomas Dehling, 2. Vorsitzender der Deutschen Hydrographischen Gesellschaft (DHyG), aber wenn man es kurz erklärt, merkt jeder schnell, welche Bedeutung diese Wissenschaft hat und wie wichtig sie gerade an der Küste ist. Dann wird auch deutlich, was für ein interessanter und abwechslungsreicher Beruf dahinter steckt.

Hydrographen beschreiben den Meeresboden. Sie vermessen die Wassertiefen, suchen Wracks und andere Objekte, untersuchen den Meeresgrund und das Wasser darüber. Sie Messen Strömungen, Salzgehalt und ermitteln den Zustand des Wassers. Dazu nutzen sie Schiffe, Flugzeuge oder andere Messplattformen, um mit GPS, hochempfindlicher Sonartechnik, Satelliten-Fernerkundung und anderen Messverfahren die Welt unter Wasser zu vermessen. “Nur durch genaue Kenntnis der Untiefen und Hindernisse können sichere Schifffahrtswege festge legt und instandgehalten werden,“ so Dehling weiter. „Aber auch die Offshoretechnik, wie z.B. bei Ölplattformen, dringt auf den Ozeanen in immer größere Tiefen vor und erfordert detailliertes hydrographisches Wissen über die Meere, deren Abgründe immer noch vielfach unerforscht sind.“

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GeoKolloquium.