Hydrographische Nachrichten Nr. 58
Zusammenfassung der Artikel der Zeitschrift der
Deutschen Hydrographischen Gesellschaft e.V.

Dezember 2000
 

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> Ressort: Lehre und Forschung, Seite 5 (1)
> Titel: Bericht über ein praktisches Studiensemester
> Autor: Hübner, Bernd
> Schlüsselwörter: Hydrographie-Ausbildung; Amt für Strom- und Hafenbau; Praxissemester
> Kurzzusammenfassung: Studenten der Hydrographie an der FH Hamburg müssen ein halbjähriges Praxissemester absolvieren. Der Autor entschied sich für eine Ausbildung beim Peil- und Vermessungsdienst des Amtes für Strom- und Hafenbau der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Arbeit dort besteht hauptsächlich aus der Peilung zur Tiefenüberwachung im Gebiet des Hamburger Hafens. Aufgrund der Datenflut, die bei Peilungen einer Fläche von 106 Quadratkilometern im Jahr anfällt, muss eine notwendige Reduktion erfolgen, um nur die relevanten Punkte für die Erstellung eines DGM zu benutzen.


> Ressort: Berichte, Seite 6 (4)
> Titel: Die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe - Ein wasserbauliches Großprojekt
> Autor: Ferk, Ulrich
> Schlüsselwörter: Tiefgang; Containerschiffe; Kartennull; Umweltverträglichkeitsuntersuchung; Baggerarbeiten
> Kurzzusammenfassung: Seit dem 14. Dezember 1999 ist die Unterelbe zwischen Hamburg und der Deutschen Bucht vertieft. Dies war notwendig geworden, weil der Hamburger Hafen sich aufgrund der immer größer werdenden Containerschiffe mit Tiefgangsproblemen in der Elbe konfrontiert sah. Die einlaufende Tidewelle ermöglicht es den Schiffen auf dem Wellenkamm den Hamburger Hafen zu erreichen. Auslaufende Schiffe können diesen Effekt nicht nutzen: die ihnen entgegenkommende Hochwasserwelle hebt sie nur kurzfristig an, nach begrenzter Zeit dann gelangen die Schiffe auf ihrer 100 km langen Strecke bis zur Nordsee in ein Niedrigwassertal. Man entschied sich dafür, nur die Streckenabschnitte der Fahrrinne zu vertiefen, die ein tiefgehendes Schiff während der Niedrigwasserphase befährt. Bei der Planung zu diesem Vorhaben wurden aufwändige Umweltverträglichkeitsuntersuchungen durchgeführt: Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Eingriff auf die Tidehoch- und -niedrigwasser nur im Zentimeterbereich auswirken würde. Nach dem Planfeststellungsbeschluss wurden die Baggerarbeiten eingeleitet.


> Ressort: Berichte, Seite 9 (6) (Englisch)
> Titel: New Portable Piloting & Docking System - A major step towards Safety
> Autor: Marimatech
> Schlüsselwörter: E-Sea Fix; Schiffssicherheit; ECDIS; GPS; GLONASS; Routenplanung
> Kurzzusammenfassung: Seit der Einführung neuer Technologien sind Unfälle in Häfen und Wasserstraßen ? Kollisionen und Auflaufen auf Grund ? zurückgegangen. Die neueste Technologie namens E-Sea Fix von Marimatech ist ein weiterer Schritt hin zu erhöhter Sicherheit. Dieses tragbare System liefert eine Positionsgenauigkeit bis zu besser als 1 m. Die gegenwärtige Position wird auf einem ECDIS-Bildschirm dargestellt, genauso wie aktuelle Veränderungen (wie z. B. neue Informationen über Tonnen oder Untiefen), die ihrerseits über eine GSM-Leitung abgerufen werden können. Für Anlegemanöver im Hafengebiet gibt es das E-Sea Fix Pilot System, das innerhalb eines Radius von 5 sm (optional und mit etwas geringerer Genauigkeit von 15 sm) um den Hafen zur Verfügung steht. Sicherheit wird groß geschrieben, daher gibt es außerdem Funktionen, die aktuelle Wasserstandsmeldungen berücksichtigen, die mögliche Gefahrenzonen einer geplanten Route schon im Voraus anzeigen oder die die Gefahr einer Kollision mit anderen Schiffen minimieren.


> Ressort: Berichte, Seite 16 (7)
> Titel: Möglichkeiten des Sedimentecholotes zur Erkundung unter der Gewässersohle - über Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten
> Autoren: Rechlin, D.; Wendt, G:
> © Hansa
> Schlüsselwörter: Sedimentecholot; Schichtgrenzen; Massenermittlung; Halbwertsbreite; akustische Impedanz; Schlickstärke
> Kurzzusammenfassung: Bevor Baggerarbeiten ausgeschrieben werden, will man die genaue Lage der Schichtgrenze zwischen Locker- und Festgestein oder zwischen verwittertem und festem Fels kennen, um nach einer anschließenden Massenermittlung Zahlen nennen zu können. Diskutiert werden für diese Aufgabe allgemein die jeweiligen Vorteile von linearakustischen Echoloten und von parametrischen Echoloten. Speziell wird auf das Sedimentecholot SES-96 eingegangen. Mit diesem System lassen sich Körper eines Volumens von minimal 0,005 m3 einzeln auflösen. Die vertikale Schichtauflösung beträgt 7 cm. Auch Schlickschichten, die nur einen geringen akustischen Kontrast aufweisen, lassen sich gut nachweisen. Somit ist die Erstellung von Schichtenmodellen und geologischen Modellen möglich.


> Ressort: Berichte, Seite 23 (2) (Englisch)
> Titel: Measure to reduce harbour siltation under inhomogenous conditions
> Autor: Christiansen, Hermann
> Schlüsselwörter: Buhne; Sedimentation; Hafenbecken; Tidegewässer; Current Deflecting Wall (CDW)
> Kurzzusammenfassung: Hafenbecken und Wasserwege müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Mindesttiefe aufweisen. Um dies zu gewährleisten, sind häufige Baggerarbeiten nötig. Diese sind oft sehr teuer, vor allem wenn das zu beseitigende Sediment verunreinigt ist. Besonders in Tidegewässern wird mit der Flutwelle unerwünschtes Material in die Hafenanlagen transportiert. Eine Methode, das Hafenbecken sauberer zu halten, ist eine so genannte Current Deflecting Wall (CDW). In der Hafeneinfahrt werden speziell geformte Mauern errichtet, die das Stömungsverhalten des einfließenden Wassers beeinflussen, mit dem Resultat, dass weniger Sediment mit der Flut in das Hafenbecken gelangt.


> Ressort: DHyG-Intern, Seite 25 (2)
> Titel: Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Hydrographie
> Autor: Braun, Gunther
> Schlüsselwörter: Sachverständiger; Ingenieurkammer
> Kurzzusammenfassung: Die Ingenieurkammer Niedersachsen hat unter anderem die Aufgabe, im Ingenieurbereich Sachverständige öffentlich zu bestellen und zu vereidigen. In diesem Beitrag wird der gesamte Ablauf eines solchen Verfahrens beschrieben, sowie die damit verbundenen Aufgaben. Der Autor selbst wurde als erster ÖbvS für Hyfrografie am 27.9.2000 vereidigt.
 

> Ressort: DHyG-Intern, Seite 27 (2)
> Titel: Mitgliederverzeichnis der DHyG, Stand November 2000
 

> Ressort: Behörden, Seite 29 (1)
> Titel: Auszug aus dem Jahresbericht der Wasserwirtschaft - Gemeinsamer Bericht der Bundesministerien


> Ressort: Behörden, Seite 31 (3)
> Titel: Vessel Traffic Service System Hafen Hamburg - Modernisierung der Radarsignalverarbeitung
> Autor: Strom- und Hafenbau, Hamburg
> Schlüsselwörter: VTS


> Ressort: Umwelt, Seite 34 (2)
> Titel: Das neue Bild der Ozeane
> Lehner, Susanne
> Schlüsselwörter: Satellitenbilder; ENVISAT; Klimaüberwachung; ENVOC; Wasserqualität
> Kurzzusammenfassung: Satellitenbilder sehen nicht nur schön aus, sie haben auch einen hohen Informationsgehalt. Zustände auf der Erde werden sichtbar, Veränderungen zeigen sich, Signale können wahrgenommen werden. Mit dem Projekt ENVOC soll unter der Devise »Das neue Bild der Ozeane« die Wasserqualität der Meere und Binnengewässer überwacht werden und die Wettervorhersagen europäischer Wetterzentren verbessert werden.


> Ressort: Wirtschaft • Verkehr, Seite 36 (1)
> Titel: Der größte Bagger der Welt - »Vasco da Gama« aus Emden abgeliefert
> © Stader Tageblatt 5.6.2000
> Schlüsselwörter: Baggerarbeiten
 

> Ressort: Wirtschaft • Verkehr, Seite 37 (< 1)
> Titel: Kleinplaneten in Großaufnahme
> © Spektrum der Wissenschaft 8/2000
 

> Ressort: Literatur, Seite 38 (< 1)
> Titel: Neues Nordsee-Handbuch vom BSH
> © Presseinformation BSH
 

> Ressort: Nachrichten, Seite 40 (< 1)
> Titel: Nahtlose GPS-Integration
> Autor: MicroImages
 

> Ressort: Nachrichten, Seite 40 (< 1)
> Titel: Wetter und Klima
> © Presseinformation BSH
 

> Ressort: Nachrichten, Seite 41 (< 1)
> Titel: Offenes Wasser am Nordpol nichts Neues
> © Presseinformation BSH
 

> Ressort: Nachrichten, Seite 41 (< 1)
> Titel: Weltschifffahrtstag im Zeichen der maritimen Partnerschaft
> © Presseinformation BSH