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Zusammenfassung der Artikel der Zeitschrift der Deutschen Hydrographischen Gesellschaft e.V. |
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> Ressort: Lehre und Forschung, Seite 5 (1)
> Titel: Bericht über ein praktisches Studiensemester
> Autor: Hübner, Bernd
> Schlüsselwörter: Hydrographie-Ausbildung; Amt für
Strom- und Hafenbau; Praxissemester
> Kurzzusammenfassung: Studenten der Hydrographie an der FH
Hamburg müssen ein halbjähriges Praxissemester absolvieren.
Der Autor entschied sich für eine Ausbildung beim Peil- und
Vermessungsdienst des Amtes für Strom- und Hafenbau der Freien
und Hansestadt Hamburg. Die Arbeit dort besteht hauptsächlich
aus der Peilung zur Tiefenüberwachung im Gebiet des Hamburger
Hafens. Aufgrund der Datenflut, die bei Peilungen einer Fläche
von 106 Quadratkilometern im Jahr anfällt, muss eine notwendige
Reduktion erfolgen, um nur die relevanten Punkte für die
Erstellung eines DGM zu benutzen.
> Ressort: Berichte, Seite 6 (4)
> Titel: Die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe
- Ein wasserbauliches Großprojekt
> Autor: Ferk, Ulrich
> Schlüsselwörter: Tiefgang; Containerschiffe; Kartennull;
Umweltverträglichkeitsuntersuchung; Baggerarbeiten
> Kurzzusammenfassung: Seit dem 14. Dezember 1999 ist die Unterelbe
zwischen Hamburg und der Deutschen Bucht vertieft. Dies war notwendig
geworden, weil der Hamburger Hafen sich aufgrund der immer größer
werdenden Containerschiffe mit Tiefgangsproblemen in der Elbe
konfrontiert sah. Die einlaufende Tidewelle ermöglicht es
den Schiffen auf dem Wellenkamm den Hamburger Hafen zu erreichen.
Auslaufende Schiffe können diesen Effekt nicht nutzen: die
ihnen entgegenkommende Hochwasserwelle hebt sie nur kurzfristig
an, nach begrenzter Zeit dann gelangen die Schiffe auf ihrer 100
km langen Strecke bis zur Nordsee in ein Niedrigwassertal. Man
entschied sich dafür, nur die Streckenabschnitte der Fahrrinne
zu vertiefen, die ein tiefgehendes Schiff während der Niedrigwasserphase
befährt. Bei der Planung zu diesem Vorhaben wurden aufwändige
Umweltverträglichkeitsuntersuchungen durchgeführt: Die
Ergebnisse zeigten, dass sich der Eingriff auf die Tidehoch- und
-niedrigwasser nur im Zentimeterbereich auswirken würde.
Nach dem Planfeststellungsbeschluss wurden die Baggerarbeiten
eingeleitet.
> Ressort: Berichte, Seite 9 (6) (Englisch)
> Titel: New Portable Piloting & Docking System - A
major step towards Safety
> Autor: Marimatech
> Schlüsselwörter: E-Sea Fix; Schiffssicherheit;
ECDIS; GPS; GLONASS; Routenplanung
> Kurzzusammenfassung: Seit der Einführung neuer Technologien
sind Unfälle in Häfen und Wasserstraßen ? Kollisionen
und Auflaufen auf Grund ? zurückgegangen. Die neueste Technologie
namens E-Sea Fix von Marimatech ist ein weiterer Schritt hin zu
erhöhter Sicherheit. Dieses tragbare System liefert eine
Positionsgenauigkeit bis zu besser als 1 m. Die gegenwärtige
Position wird auf einem ECDIS-Bildschirm dargestellt, genauso
wie aktuelle Veränderungen (wie z. B. neue Informationen
über Tonnen oder Untiefen), die ihrerseits über eine
GSM-Leitung abgerufen werden können. Für Anlegemanöver
im Hafengebiet gibt es das E-Sea Fix Pilot System, das innerhalb
eines Radius von 5 sm (optional und mit etwas geringerer Genauigkeit
von 15 sm) um den Hafen zur Verfügung steht. Sicherheit wird
groß geschrieben, daher gibt es außerdem Funktionen,
die aktuelle Wasserstandsmeldungen berücksichtigen, die mögliche
Gefahrenzonen einer geplanten Route schon im Voraus anzeigen oder
die die Gefahr einer Kollision mit anderen Schiffen minimieren.
> Ressort: Berichte, Seite 16 (7)
> Titel: Möglichkeiten des Sedimentecholotes zur Erkundung
unter der Gewässersohle - über Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten
> Autoren: Rechlin, D.; Wendt, G:
> © Hansa
> Schlüsselwörter: Sedimentecholot; Schichtgrenzen;
Massenermittlung; Halbwertsbreite; akustische Impedanz; Schlickstärke
> Kurzzusammenfassung: Bevor Baggerarbeiten ausgeschrieben
werden, will man die genaue Lage der Schichtgrenze zwischen Locker-
und Festgestein oder zwischen verwittertem und festem Fels kennen,
um nach einer anschließenden Massenermittlung Zahlen nennen
zu können. Diskutiert werden für diese Aufgabe allgemein
die jeweiligen Vorteile von linearakustischen Echoloten und von
parametrischen Echoloten. Speziell wird auf das Sedimentecholot
SES-96 eingegangen. Mit diesem System lassen sich Körper
eines Volumens von minimal 0,005 m3 einzeln auflösen. Die
vertikale Schichtauflösung beträgt 7 cm. Auch Schlickschichten,
die nur einen geringen akustischen Kontrast aufweisen, lassen
sich gut nachweisen. Somit ist die Erstellung von Schichtenmodellen
und geologischen Modellen möglich.
> Ressort: Berichte, Seite 23 (2) (Englisch)
> Titel: Measure to reduce harbour siltation under inhomogenous
conditions
> Autor: Christiansen, Hermann
> Schlüsselwörter: Buhne; Sedimentation; Hafenbecken;
Tidegewässer; Current Deflecting Wall (CDW)
> Kurzzusammenfassung: Hafenbecken und Wasserwege müssen
aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Mindesttiefe aufweisen.
Um dies zu gewährleisten, sind häufige Baggerarbeiten
nötig. Diese sind oft sehr teuer, vor allem wenn das zu beseitigende
Sediment verunreinigt ist. Besonders in Tidegewässern wird
mit der Flutwelle unerwünschtes Material in die Hafenanlagen
transportiert. Eine Methode, das Hafenbecken sauberer zu halten,
ist eine so genannte Current Deflecting Wall (CDW). In der Hafeneinfahrt
werden speziell geformte Mauern errichtet, die das Stömungsverhalten
des einfließenden Wassers beeinflussen, mit dem Resultat,
dass weniger Sediment mit der Flut in das Hafenbecken gelangt.
> Ressort: DHyG-Intern, Seite 25 (2)
> Titel: Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
für Hydrographie
> Autor: Braun, Gunther
> Schlüsselwörter: Sachverständiger; Ingenieurkammer
> Kurzzusammenfassung: Die Ingenieurkammer Niedersachsen hat
unter anderem die Aufgabe, im Ingenieurbereich Sachverständige
öffentlich zu bestellen und zu vereidigen. In diesem Beitrag
wird der gesamte Ablauf eines solchen Verfahrens beschrieben,
sowie die damit verbundenen Aufgaben. Der Autor selbst wurde als
erster ÖbvS für Hyfrografie am 27.9.2000 vereidigt.
> Ressort: DHyG-Intern, Seite 27 (2)
> Titel: Mitgliederverzeichnis der DHyG, Stand November
2000
> Ressort: Behörden, Seite 29 (1)
> Titel: Auszug aus dem Jahresbericht der Wasserwirtschaft
- Gemeinsamer Bericht der Bundesministerien
> Ressort: Behörden, Seite 31 (3)
> Titel: Vessel Traffic Service System Hafen Hamburg - Modernisierung
der Radarsignalverarbeitung
> Autor: Strom- und Hafenbau, Hamburg
> Schlüsselwörter: VTS
> Ressort: Umwelt, Seite 34 (2)
> Titel: Das neue Bild der Ozeane
> Lehner, Susanne
> Schlüsselwörter: Satellitenbilder; ENVISAT; Klimaüberwachung;
ENVOC; Wasserqualität
> Kurzzusammenfassung: Satellitenbilder sehen nicht nur schön
aus, sie haben auch einen hohen Informationsgehalt. Zustände
auf der Erde werden sichtbar, Veränderungen zeigen sich,
Signale können wahrgenommen werden. Mit dem Projekt ENVOC
soll unter der Devise »Das neue Bild der Ozeane« die
Wasserqualität der Meere und Binnengewässer überwacht
werden und die Wettervorhersagen europäischer Wetterzentren
verbessert werden.
> Ressort: Wirtschaft Verkehr, Seite 36 (1)
> Titel: Der größte Bagger der Welt - »Vasco
da Gama« aus Emden abgeliefert
> © Stader Tageblatt 5.6.2000
> Schlüsselwörter: Baggerarbeiten
> Ressort: Wirtschaft Verkehr, Seite 37 (< 1)
> Titel: Kleinplaneten in Großaufnahme
> © Spektrum der Wissenschaft 8/2000
> Ressort: Literatur, Seite 38 (< 1)
> Titel: Neues Nordsee-Handbuch vom BSH
> © Presseinformation BSH
> Ressort: Nachrichten, Seite 40 (< 1)
> Titel: Nahtlose GPS-Integration
> Autor: MicroImages
> Ressort: Nachrichten, Seite 40 (< 1)
> Titel: Wetter und Klima
> © Presseinformation BSH
> Ressort: Nachrichten, Seite 41 (< 1)
> Titel: Offenes Wasser am Nordpol nichts Neues
> © Presseinformation BSH
> Ressort: Nachrichten, Seite 41 (< 1)
> Titel: Weltschifffahrtstag im Zeichen der maritimen Partnerschaft
> © Presseinformation BSH