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Vortragsthemen
und Kategorien
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In Zusammenarbeit
mit dem DVW - 6.-8- Juni 2005
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20. Hydrographentag
Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V
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64. DVW - Seminar
Inhaltsverzeichnis
Einführungsvortrag
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- >Titel: Der JadeWeserPort
in Wilhelmshaven, Der Container Tiefwasserhafen für zukünftige
Generationen
- >Autor:
Helmut Werner, Wolf-Dietmar Starke
- >Kategorie:
Hydrographie allgemein , Hafenwirtschaft
- >Schlüsselwörter:
Infrastrukturprojekt, Jade Weser, JadeWeserPort, Wilhelmshaven,
Tiefwasserhafen
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven- Konferenz und Ausstellung
Das wichtigste Infrastrukturprojekt der niedersächsischen
Landesregierung ist die Realisierung des Container Tiefwasserhafens
JadeWeserPort. Das Projekt ist zunächst in der JadeWeserPort
Entwicklungsgesellschaft mit den Gesellschaftern Land Niedersachsen,
Freie Hansestadt Bremen und Stadt Wilhelmshaven entwickelt worden.
Weiterhin involviert waren die Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Nordwest in Aurich (Einreichung der Planfeststellungsanträge
nach Bundeswasserstraßenrecht) und das Landesbergamt in
Clausthal-Zellerfeld (Sandentnahme aus der Jade). Im Januar 2003
ist dann die JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG mit
den Gesellschaftern Land Niedersachsen und Freie Hansestadt Bremen
gegründet worden, die im Laufe des Jahres 2003 ihre Tätigkeit
aufgenommen hat und die nach der kurz bevor stehenden Verschmelzung
der beiden Gesellschaften dieses Projekt realisieren wird. Der
JadeWeserPort wird aufgrund der vorhandenen Standortbedingungen
und der langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten im größten
niedersächsischen Seehafen Wilhelmshaven verwirklicht, der
im Jahre 2004 einen Seegüterumschlag von 45 Mio. Tonnen
hatte. Wilhelmshaven, der nationale Tiefwasserhafen, hat herausragende
Standortvorteile mit einer vorhandenen Wassertiefe in der Bundeswasserstraße
Jade von 18 m unter Seekartennull (17,60 m unter LAT), einer
kurzen Revierfahrt von 23 sm und einem Jahrzehnte langen Know
How bei der reibungslosen Abfertigung selbst größter
Öltanker auf der Jade. Weitere Vorteile sind die erheblich
geringere Verkehrsdichte auf der Wasserstraße im Vergleich
zu den benachbarten Revieren sowie ein großzügig bemessener
Wendebereich.
JadeWeserPort Realisierungs
GmbH & Co. KG - Ebertstr. 110 - 26382 Wilhelmshaven
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Aktuelle Projekte aus der Region
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- >Titel:Technische Umsetzung
des Projektes JadeWeserPort
- >Autor: Wolf-Dietmar
Starke, Helmut Werner
- >Kategorie:Aktuelle Projekte aus
der Region
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
Das wichtigste Infrastrukturprojekt der niedersächsischen
Landesregierung ist die Realisierung des Container Tiefwasserhafens
JadeWeserPort. Das Projekt ist zunächst in der JadeWeserPort
Entwicklungsgesellschaft mit den Gesellschaftern Land Niedersachsen,
Freie Hansestadt Bremen und Stadt Wilhelmshaven entwickelt worden.
Weiterhin involviert waren die Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Nordwest in Aurich (Einreichung der Planfeststellungsanträge
nach Bundeswasserstraßenrecht) und das Landesbergamt in
Clausthal-Zellerfeld (Sandentnahme aus der Jade). Im Januar 2003
ist dann die JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG mit
den Gesellschaftern Land Niedersachsen und Freie Hansestadt Bremen
gegründet worden, die im Laufe des Jahres 2003 ihre Tätigkeit
aufgenommen hat und die nach der kurz bevor stehenden Verschmelzung
der beiden Gesellschaften dieses Projekt realisieren wird. Der
JadeWeserPort wird aufgrund der vorhandenen Standortbedingungen
und der langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten im größten
niedersächsischen Seehafen Wilhelmshaven verwirklicht, der
im Jahre 2004 einen Seegüterumschlag von 45 Mio. Tonnen
hatte. Wilhelmshaven, der nationale Tiefwasserhafen, hat herausragende
Standortvorteile mit einer vorhandenen Wassertiefe in der Bundeswasserstraße
Jade von 18 m unter Seekartennull (17,60 m unter LAT), einer
kurzen Revierfahrt von 23 sm und einem Jahrzehnte langen Know
How bei der reibungslosen Abfertigung selbst größter
Öltanker auf der Jade. Weitere Vorteile sind die erheblich
geringere Verkehrsdichte auf der Wasserstraße im Vergleich
zu den benachbarten Revieren sowie ein großzügig bemessener
Wendebereich.
-
- Helmut Werner
Wolf-Dietmar Starke
JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG
Ebertstr. 110
26382 Wilhelmshaven
-
>Titel: Hydraulische
Wirkungsweise des JadeWeserPorts
- >Autor:Andreas Kahlfeld,
Holger Schüttrumpf
- >Kategorie: Aktuelle Projekte aus
der Region
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
In der Innenjade ist vor dem Voslapper Groden
der Bau des JadeWeserPorts mit einer Stromkaje von 1.725 m nutzbarer
Länge und einer Sollsohltiefe von SKN - 18 m geplant (Abb.
1). Um die Auswirkungen des Bauwerks auf die Tidedynamik und
die Morphodynamik der Jade und damit auf die zu erwartenden Auswirkungen
auf das Ökosystem Jade-Weser, auf die Unterhaltungssituation
des Jade-Fahrwassers sowie auf die Nachbarbetroffenheiten (Tankerlöschbrücken,
Hafeneinfahrten, etc.) zu minimieren, war eine Optimierung der
Kajenlage in der Innenjade unter Berücksichtigung vorgegebener
Randbedingungen (Zahl der Liegeplätze, Wassertiefe an der
Kaje, Abstand zum Fahrwasser, etc.) erforderlich.
Auf der Grundlage einer optimierten Kajenlage wurde eine wasserbauliche
Systemanalyse durchgeführt, um ausbaubedingte Änderungen
in den Bereichen Tidedynamik, Morphodynamik, Sturmflutdynamik
und Wärmehaushalt der Jade zu untersuchen. Wesentliche Ergebnisse
der hydrodynamisch-numerischen Simulationen mit dem 3D-Modell
Untrim sowie dem Morphodynamik-System Sedimorph werden im Rahmen
des Vortrags vorgestellt und diskutiert. Auf diese Weise können
die hydraulische und morphodynamische Wirkungsweise des JadeWeserPorts
dargestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des geplanten Vortrages
wird auf den Nachweis der Naturähnlichkeit der verwendeten
Modelle sowie Anforderungen an die Quantität und Qualität
geeigneter Naturmessdaten zur Kalibrierung, Verifikation und
Validation der verwendeten Modelle gelegt. Dieser Aspekt gewinnt
aufgrund der steigenden Ansprüche an die Prognosefähigkeit
der verwendeten Modelle zunehmende Bedeutung.
-
>Titel: Monitoring von Baggergut-Verklappungen
auf der Klappstelle Vareler Fahrwasser im Jadebusen
>Autor: Axel Götschenberg,
Volker Schlüter
>Kategorie:Aktuelle Projekte aus
der Region
>Schlüsselwörter:
>Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Zu den Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
des Bundes gehört die Bereitstellung eines für die
Schifffahrt ausreichend tiefen Fahrwassers in der Bundeswasserstraße.
Dazu sind in allen Revieren an der deutschen Nordseeküste
umfangreiche Baggermaßnahmen notwendig. Das Wasser- und
Schifffahrtsamt Wilhelmshaven verbringt das Baggergut aus der
Innen- und Außenjade sowie aus dem Neuen Vorhafen auf Klappstellen
auf See. Der Nachweis der ökologischen Verträglichkeit
sowie der Wirtschaftlichkeit wurde 2003 mit einer HABAK-Studie
erbracht. Insbesondere bei der Verklappung von Baggergut aus
dem Neuen Vorhafen auf der Klappstelle Vareler Fahrwasser, die
sich im Bereich des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer
im Jadebusen befindet, hat der Aspekt der Schutzbedürftigkeit
des Seebodens einen hohen Stellenwert.
Es wurde daher in Absprache
mit den zuständigen Behörden des Landes Niedersachsen
ein die HABAK ergänzendes Monitoringprogramm erarbeitet.
Es umfasst
- den Einsatz der Sediment-Profilkamera für Foto-/Videoaufnahmen
des Seebodens,
- Peilaufnahmen der Klappstellenregion,
- Strömungs- und Trübungsmessungen,
- Messungen der Sauerstoffzehrung
vor, während und nach einer Verklappkampagne. Die Auswertung
ergab:
- Größe der Sedimentation zur Stauwasserzeit unabhängig
von Verklappungen,
- langfristige Erosionstendenz im Bereich der Klappstelle,
- keine Erhöhung der natürlichen Trübungsintensität
durch Verklappungen,
- Sauerstoffgehalt auch während der Verklappung unkritisch
für die Fauna.
Fazit: Die natürlichen Verhältnisse im Wasser und am
Boden werden im Bereich der Klappstelle Vareler Fahrwasser durch
die Verklapptätigkeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes
Wilhelmshaven nicht nachhaltig beeinträchtigt.
-
Projekte an der Nordseeküste
-
- >Titel: Monitoring morphologischer
Veränderungen im Weserästuar im Rahmen der Beweissicherung
für den 14m-Ausbau der Außenweser
- >Autor:Dietrich Lange,
Rolf Katzenbeißer
- >Kategorie: Projekte an der Nordseeküste
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
Die Beweissicherung zum 14 m -Ausbau der Außenweser
verlangte auf den Wattflächen Linienpeilungen im Abstand
von 100 - 200 m. Kleinere und mittlere Priele werden bei solchen
Aufnahmen nur unzureichend erfaßt oder bleiben unentdeckt.
Eine Rekonstruktion der Prielverläufe ist nicht möglich.
Durch die gestiegenen Erwartungen an Beweissicherungsuntersuchungen
war eine deutlich höhere Datendichte auch in den Wattgebieten
erforderlich. Dies führte zu einer Neugestaltung des Aufnahmekonzeptes
für die Beweissicherung. Die hohen Wattflächen, bei
denen durch die zeitlichen Einschränkungen (nur um Thw peilbar)
die Erfassung zeitaufwandig und durch die geringe Überdeckung
des Fächerlots wenig effektiv ist, sollten durch Laserscanner-Befliegungen
erfaßt werden. Die freiwerdenden Kapazitäten sollten
zur Verbesserung der Informationsdichte in den Nebenrinnen und
Prielen genutzt werden.
2002 / 2003 wurde eine komplette Erfassung der Außenweser
zwischen Jade und Neuwerk vorgenommen. 2004 wurden die Wattbereich
östliche der Fahrrinne aufgenommen. Die Aufnahmen erfolgten
jeweils mittels eines Faserscanners der Firma TopoSys.
Im Nachgang der Befliegungen wurden Kontrollen der Lage und Höhengenauigkeit
vorgenommen, die die Einhaltung der Vorgaben (Höhenabweichung
±15 cm (2 Sigma), Lagegenauigkeit ±50 cm (2 Sigma))
bestätigten.
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>Titel: Seegrundkartierung
des Weser-Ästuars auf Basis hydroakustischer Messungen
- >Autor: Kerstin Schrottke
(1), Alexander Bartholomä (2), Sylvia Stegmann(1)
- >Kategorie: Projekte an der Nordseeküste
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
In Tidebeeinflussten Flussmündungen wie
dem Weser Ästuar können nicht nur großmaßstäbliche
Sohlformen, darunter subaquatische Dünen, zu einer erheblichen
Verringerung der nautischen Tiefe und damit zu einer Gefährdung
der Schiffbarkeit führen, sondern auch hochdynamische Schlickablagerungen.
Eine Kostenoptimierte Unterhaltung des Fahrwassers setzt Kenntnisse
über die räumliche Verteilung der Oberflächensedimente
und Sohlformen sowie deren Mobilität voraus. In der einschlägigen
Literatur finden sich hierzu wenige und meist nur auf bestimmte
Gewässerabschnitte des Weser Ästuars bezogene Angaben.
Wiederholte Seitensichtsonaraufzeichnungen und daran gekoppelte
Sedimentbeprobungen im Mai 2002, November 2002 und Januar 2003
ließen ein komplexes Verteilungsmuster von Oberflächensedimenten
und Sohlformen im dortigen Fahrwasser erkennen. Das Sedimentspektrum
reichte von Schlick- bis Geröllablagerungen sowie anstehendem
Torf, Gyttja und Geschiebemergel, bzw. -lehm, mit einer deutlichen
Sanddominanz. Schlickablagerungen waren nicht nur auf den Bereich
der Trübungszone beschränkt, sondern traten mit unterschiedlicher
Konsistenz und räumlicher Erstreckung im gesamten Ästuar
auf. Die Sohlmorphologie war maßgeblich von subaquatischen
Dünen unterschiedlicher Geometrie geprägt, wobei insgesamt
große Dünen mit einer mittleren Länge von 50
m und einer mittleren Höhe von 2-3 m überwogen. Dünenfelder
wechselten teils kleinräumig mit Bereichen ebener Sohle
sowie anthropogen überprägten Abschnitten ab. Anhand
der Aufnahmen ließ sich der etwa 90 km lange Gewässerabschnitt
von Bremen seewärts grob in fünf Abschnitte untergliedern,
die sich durch voneinander abgrenzbare morphologische Eigenschaften
und Sedimentcharakteristik unterschieden und in ihrer räumlichen
Erstreckung stark variierten. Eine hohe Tidegesteuerte Sedimentmobilität
zeigte sich insbesondere an metermächtigen, hoch viskosen
Schlicken, die nur zu Stauwasser den Gewässergrund überdeckten
und dabei auch Täler subaquatischer Dünen verfüllten.
- 1 Forschungszentrum
Ozeanränder, Fachbereich Geowissenschaften, Universität
Bremen
- Fachbereich
5 - Geowissenschaften
Klagenfurter Straße , Gebäude GEO
28359 Bremen
- Postfach 330
440, 28334 Bremen
- info@geo.uni-bremen.de
2 Senckenberg Institut, Wilhelmshaven
- Forschungsinstitut
Senckenberg
Schleusenstraße 39A, 26382 Wilhelmshaven
04421/9475-0 04421/9475-50
http://www.senckenberg.uni-frankfurt.de/
-
>Titel: Küstensenkung
- ja oder nein? Feinnivellements an der Nordseeküste seit
70 Jahren
- >Autor: Heinz Wübbelmann
- >Kategorie: Projekte an der Nordseeküste
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Anfang des vorigen Jahrhunderts wurde in der
Fachliteratur vielfach die Frage erörtert, ob es an der
Nordseeküste zu rezenten Küstensenkungen kommt. Als
erster wies der Oldenburger Mittelschuldirektor Dr. Heinrich
Schütte 1908 auf dieses Phänomen hin. Er leitete seine
Thesen aus umfangreichen geologischen, bodenkundlichen, archäologischen
und botanischen Studien ab. Um zu gesicherten Erkenntnissen zu
kommen, schlug er die Überwachung der Nordseeküste
mit Feinnivellements in einem etwa 20-jährigen Rhythmus
vor. Diese Nivellements sollten an Punkte des Hinterlandes angeschlossen
werden, die tektonisch stabil sind und damit außerhalb
des vermuteten Senkungsgebietes liegen.
Nach umfangreichen
Vorarbeiten konnte dann von 1928 bis 1931 die erste Messepoche
durchgeführt werden. Es folgten zwei Wiederholungsmessungen
in den Jahren von 1949 bis 1955 und von 1980 bis 1985. Da sich
alle Messungen auf denselben Bezugspunkt in Wallenhorst bei Osnabrück
beziehen und auch in einem einheitlichen Höhenbezugssystem
definiert sind, können die in den Epochen ermittelten Höhen
unmittelbar miteinander verglichen werden. Diese Messungen tragen
die Bezeichnung "Nordseeküstennivellements". Die
Ergebnisse wurden vielfach mit mathematisch statistischen Verfahren
(Deformationsanalyse) untersucht, interpretiert und auch veröffentlicht.
Es fehlt allerdings eine visuelle Darstellung der Bewegungen.
Für die Darstellung
der Höhenänderungen gibt es keine allgemein gültigen
Regeln. Vielfach kann es angebracht sein, Profile zu zeichnen,
eine Balkendarstellung zu wählen oder Linien gleicher Höhenänderungen
zu zeichnen. Dabei werden einfach die Höhenwerte von zwei
oder mehreren Messepochen gegenübergestellt.
Im Rahmen eines
von der Fachhochschule Oldenburg geförderten Forschungs-
und Entwicklungsprojektes wurde eine Videosequenz erstellt, die
den kontinuierlichen Bewegungsablauf der Hebungen und Senkungen
an der Nordseeküste zeigt. Als Ausgangsdaten wurden die
Ergebnisse der drei Nordseeküstennivellements verwendet.
-
- FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
Fachbereiche : Architektur Bauwesen und Geoinformation
- Anschrift
:
Ofener Straße 16/19
26121 Oldenburg
- Telefon: (0180)
567 807-0
Telefax: (0180) 567 807-3100
- Wübbelmann,
Heinz, Dr.-Ing. Vermessungskunde, Auswertetechnik ZSG 4 7708-3321
-
-
- >Titel: Sandentnahmen aus
der Jade. Kenntnisse von gestern für die Anwendung von morgen
- >Autor: Helmut Manzenrieder,
Frank Spingat
- >Kategorie: Projekte an der Nordseeküste
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
Die Jade bildete für Wilhelmshaven eine
natürlich entwickelte Voraussetzung mit einem Alleinstellungsmerkmal
an der deutschen Nordseeküste, das - im Gegensatz zu den
Tideflüssen - über viele Jahrhunderte wenig Beachtung
fand. Die maßgebende Besonderheit in der Jade ist der große
herzbeutelförmige Jadebusen in den fast zweimal täglich
rd. 450 Mio. m3 relativ schwebstoffarmes Salzwasser ein- und
ausströmt. Dieses große Volumen in Verbindung mit
dem periodischen Tidehub prägt den gesamten Materialtransport
und die günstigen Wassertiefen in dem Revier.
Innerhalb eines vielfachen Wechsels der politischen Verantwortung
führte diese vorzügliche maritime Lage bereits im 17.
Jahrhundert zu einem ersten Versuch für ein Hafenprojekt
bei Varel (Christiansburg). Weitaus bessere technische Chancen
hatten die Planungen des französischen Marineministeriums
an der günstigen Übergangsstelle zwischen Innenjade
und Jadebusen einen Hafen anzulegen. Ein eindrucksvolles Zeugnis
des fachlichen Hintergrundes ist die berühmte Seekarte des
Hydrographen Beautemps-Beaupré aus dem Jahr 1812.
Mit der Unterzeichnung des Jade-Vertrages zwischen Preußen
und Oldenburg am 20. Juli 1853 begann die wechselvolle Geschichte
von Wilhelmshaven. Entlang der eingedeichten Küstenlinie
sind folgende markante seeseitige Baumaßnahmen mit großen
Materialbewegungen bzw. Materialentnahmen im Tideraum der Jade
auffällig:
- · 1904:
Süderweiterung Wilhelmshaven im Jadebusen (Fläche:
7,4 km2)
· 1940: Eindeichung und Aufspülung Heppenser Groden
(Fläche: 5,0 km2)
· 1960: Eindeichung und Aufspülung Rüstersieler
Groden (Fläche: 4,7 km2)
· 1971: Eindeichung und Aufspülung Voslapper Groden
(Fläche: 16,8 km2)
· 200..: Einfassung und Aufspülung Jadeweserport
(Fläche: 3,6 km2)
Als weitere Baumaßnahme mit einem
ganz erheblichen Materialvolumen im Tideraum der Jade sind die
stufenweisen Ausbauten des Jadefahrwassers zu bezeichnen. Beginnend
mit dem sog. 12,0 m Ausbau 1953 bis zum 18,5 m Ausbau 1976 wurden
insgesamt rd. 231 Mio. m3 Material gebaggert und aufgespült
bzw. verklappt. Bezogen auf die o. a. Fläche des Voslapper
Grodens würde dieses Volumen einer mittleren Aufspülhöhe
von rd. 14 m entsprechen.
Der JadeWeserPort (JWP) erfordert als Teil der Baumaßnahme
nach den Gesamtplanungen die wirtschaftliche Entnahme von rd.
43,5 Mio. m3 Sand. In einem eigenständigen Planfeststellungsverfahren
nach dem Bundesberggesetz wird gegenwärtig die Aufstellung
eines Rahmenbetriebsplanes für die Entnahme der erforderlichen
und geeigneten Sandmengen geprüft.
Zur Absicherung der Bewertungen der Maßnahme wurden die
erreichbaren Kenntnisse über die bisherigen Sandentnahmen
in der Jade in einer historischmorphologischen Betrachtung ausgewertet.
Der Ergebnisbericht (IMP, 2003) ist ein Bestandteil der Unterlagen
des Planfeststellungsverfahrens, der Inhalt bildet die Grundlage
der nachfolgenden Beschreibungen.
- H. Manzenrieder
und F. Spingat
Ingenieurbüro Dr.-Ing. Manzenrieder und Partner GbR
Bollmannsweg 8
D-26125 Oldenburg
info@imp-ol.de
-
Aufgaben und Anwendungen für die
maritime Wirtschaft
-
- >Titel: GALILEO - Das Satellitennavigationssystem
Europas und sein Nutzen für die Hydrographie
- >Autor: Torben Schüler
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
-
Mit GALILEO baut Europa
gegenwärtig ein eigenes Satellitennavigationssystem auf,
das in einer geringfügig höheren Umlaufbahn als GPS
zukünftig ebenfalls eine weltweite Abdeckung aufweisen wird
wie sein amerikanisches Pendant. Die auf drei Orbitebenen verteilten
27 Satelliten werden durch jeweils einen passiven Ersatzsatelliten
pro Ebene ergänzt. Im Gegensatz zum amerikanischen System
wird das Bodensegment erheblich komplizierter aufgebaut sein,
da eine Reihe von positionsbasierten Diensten mit GALILEO realisiert
werden sollen, die bspw. höhere Anforderungen an die Zuverlässigkeit
bzw. Integrität der Signale stellen, so dass in dieser Hinsicht
ein Mehraufwand nötig wird.
- Nach den derzeitigen (sehr ehrgeizigen) Plänen
soll das System bereits ab 2008 dem Nutzer praktisch voll zur
Verfügung stehen und hätte damit, selbst bei einer
Verzögerung um ein oder zwei Jahre, gegenüber seinem
amerikanischen Konkurrenzsystem deutliche Wettbewerbsvorteile,
da die anstehende Modernisierung von GPS sukzessiv durch Austausch
älterer Satelliten vollzogen wird und deshalb die volle
Konfiguration mit neuen GPS-Satelliten erst gegen 2015 zu erreichen
wäre.
Europa erhofft sich mit dem eigenen System einen
Anschluss an den Hochtechnologiesektor der Satellitennavigation,
indem das Monopol der USA gebrochen wird. Dieser Vortrag hat
das Ziel, die Vorteile und Möglichkeiten, die GALILEO dem
Hydrographen bieten wird, herauszuarbeiten und dem amerikanischen
GPS gegenüberzustellen.
- Torben Schüler,
- Institut für
Erdmessung und Navigation,
- Universität
der Bundeswehr München,
- D-85577
Neubiberg
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- >Titel: Beratung und Unterstützung
beim Einsatz von Fernerkundung im Geschäftsbereich des BMVBW
- die Koordinationsstelle Fernerkundung in der BfG
- >Autor: Olaf Trieschmann,
Dagmar Rosenow
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar
Der Einsatz von Fernerkundungsverfahren (sowohl
von beweglichen Plattformen aus, wie beispielsweise Satelliten,
Flugzeugen, Ballons und Schiffen, als auch vom Boden aus) kann
klassische Untersuchungsmethoden je nach Einsatzbereich ergänzen,
bzw. neue Aufgaben erschließen. Häufig erlauben Fernerkundungsmethoden
großräumigere Untersuchungen als insitu Verfahren,
zu denen beispielsweise Kartierung bei Begehung und Stabilitätsbegutachtung
durch Vor-Ort-Inspektion gehören; in anderen Fällen
kann manchmal bei gleich großem Untersuchungsgebiet eine
engmaschigere Datenerhebung durchgeführt werden. Dadurch
können sich sowohl zeitliche Vorteile ergeben (kompletter
Datensatz gehört zu einem Zeitpunkt) als auch wirtschaftliche
Vorteile erzielen lassen. Zu erwarten ist auch, dass zukünftige
Anwendungen die Bearbeitung von bisher nicht untersuchbaren Fragestellungen
erlauben. Aus BMVBW-internen Workshops zur Nutzung von Fernerkundungsdaten
entstand das Netzwerk Fernerkundung. Es dient der Bündelung
von Informationen und besseren Nutzung vorhandener Fernerkundungsdaten
und -methoden sowie der Vorbereitung zur Nutzung zukünftiger
Fernerkundungdaten und -methoden, um die Aufgaben im 'nassen
Bereich' des BMVBW effizienter zu bearbeiten. Damit verbunden
wurde die Einrichtung der Koordinationsstelle Fernerkundung bei
der BfG. In diesem Vortrag werden Erfahrungen aus der Arbeit
der Koordinationsstelle Fernerkundung berichtet.
- Dr. Olaf Trieschmann
Dr. Dagmar Rosenow
Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz
Trieschmann@bafg.de
-
- >Titel: Internationales
Völkerrecht und nationale Souveränität des Seegebietes
vor Küstenstaaten - Ein detaillierter Blick auf den Juridical
Continental Shelf nach UNCLOS Artikel 76
- >Autor: Heinrich Hinze
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar
Die Seerechtskonvention
der Vereinten Nationen (UNCLOS) regelt u. a. die Festlegung der
maritimen Wirtschaftszonen. Nach Artikel 76 kann die maritime
Wirtschaftszone, die bisher auf maximal 200 Seemeilen begrenzt
war, unter bestimmten geologischen Voraussetzungen erweitert
werden. Am Beispiel für die Bearbeitung eines Seegebietes
wird gezeigt, welche Kriterien zu berücksichtigen sind und
welchen Einfluss sie auf die Bestimmung des entsprechenden Seegebietes
haben können (Stichworte: Grenzen zwischen Staaten, Baseline,
EEZ, Kontinentsockel).
Die maritime Wirtschaftszone
berechtigt die einzelnen Länder zur Nutzung der dortigen
Ressourcen am und im Meeresboden (Rohstoffe) und der bodensiedelnden
Arten. Beispiele für Rohstoffvorkommen und deren Wirtschaftlichkeit
werden aufgezeigt.
Die Erweiterung
der Wirtschaftszone ist bis Mai 2009 bei der Commission on the
Limits of the Continental Shelf der Vereinten Nationen (CLCS)
zu beantragen. Der Ablauf dieses Verfahrens wird in seinen Kernpunkten
kurz aufgeführt.
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- Kontakt:
- Heinrich Hinze
Eichenstr.32, 38527 Meine
H.Hinze@tu-bs.de
-
-
Aufgaben und Anwendungen für die
Schifffahrt
-
>Titel: Radarscannig
als Methode zur Detektion von Ölverschmutzung und ihrer
Ausbreitung an der Wasseroberfläche
- >Autor:Marius Cysewski,
N.Braun, G.Schymura, F.Ziemer
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:Ölfilm,
Radarscanning, WebMapServer, Online Präsentation, Metadaten
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Es wird eine Methode vorgestellt ölbedeckte
Flächen mit Radar vom Schiff aus zu kartieren.
Zur Entwicklung des Verfahrens wird mit Oberflächenfilmen
natürlichen Ursprungs experimentiert. Das Kartierungsverfahren
Radarscannig basiert auf der Translation eines dopplerisierten
nautischen X-Band Radars mit feststehender, seitlich blickender
Antenne. Mit Informationen über Kurs, Position, Rollwinkel
und Geschwindigkeit des Schiffes werden georeferenzierte Radarkarten
erstellt. Hierbei kommt ein PDGPS mit zwei GPS-Antennen zur Anwendung.
Das Problem der Zeitstempelung der asynchron aufgezeichneten
Navigations- und Radardaten wird besprochen. Die Radarkarten
werden auf mögliche Oberflächenfilme gesichtet. Um
Rückschlüsse auf die Ausbreitung dieser Filme machen
zu können, wird Dopplersignal ausgewertet. Das Postprocessing
der Rohdaten bis zum Endergebnis beansprucht wenige Minuten und
wird an Bord des Schiffes durchgeführt. Die georefrenzierten
und gerasterten Radarkarten sowie ihre Metadaten im XML-Format
werden per Mobilfunk auf ein WebMapServer übertragen. Der
Interessierte Nutzer kann dann im Internet mit jedem Browser
diese Radarkarten ansehen. Weiteren mögliche Anwendungen
dieses Verfahrens sind Erfassungen der Verlagerungen von Trockenfalllinien,
Flachs und Prielen.
GKSS-Forschungszentrum
- Institut für
Küstenforschung /
Operationelle Systeme
Max-Planck-Straße 1
D-21502 Geesthacht, Deutschland
-
-
- >Titel: Bau und Unterhaltung
der Marinehafenanlagen Wilhelmshaven durch das Wasser- und Schifffahrtsamt
Wilhelmshaven. Sanierung der Unterwagenlaufschienen im Schleusendrempel
der Seeschleuse
- >Autor: Stefan Behrens
- >Kategorie:
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
Die wesentlichen Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
des Bundes sind die Bereitstellung ausreichend tiefer Wasserstraßen
für die See- und Binnenschifffahrt und das Sorgetragen für
die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs.
Daneben hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die besondere
Aufgabe die Marinehafenanlagen der Bundeswehr zu unterhalten
bauen und ggf. auszubauen. Diese Aufgabe wird von den Sachbereichen
4 in den WSÄ Lübeck für den Bereich der Ostsee
und Wilhelmshaven für den Bereich der Nordsee durchgeführt.
Für die notwendigen Maßnahmen (Unterhaltung und Investition)
stellt der Bundesminister für Verteidigung -BMVg- die erforderlichen
Haushaltsmittel zur Verfügung.
Zu den Marinehafenanlagen in Wilhelmshaven, die vom WSA betreut
werden gehören u.a.:
· Neuer
Vorhafen im Stützpunkt Heppenser Groden als Liegeplatz für
die Marineschiffe
· Marinearsenalhafen inklusive Hafenkräne
· Seeschleuse als Verbindung zwischen Arsenal und Neuen
Vorhafen
· Jachmannbrücke (Klappbrücke)
· Magnetische Messstelle
· 5 Schwimmbrücken bestehend aus Schwimmpontons und
Zugangsbrücken
Durch das zunehmende
Alter der wasserbaulichen Anlagen der Marine ist in den letzen
Jahren ein Ansteigen der Ausgaben für die ständige
Unterhaltung festzustellen. Reichen die planmäßigen
Unterhaltungsarbeiten nicht mehr aus, werden Investitionsmaßnahmen
geplant. Dies können umfangreiche Grundinstandsetzungen
oder auch Ersatzneubaumaßnahmen sein.
Für die Seeschleuse stand eine solche Grundinstandsetzung
an und wird derzeit noch durchgeführt. Die Grundinstandsetzung
beschränkt sich allerdings im ersten Schritt auf die Sanierung
der Unterwagenlaufschienen in den 4 Schleusendrempeln. Anschließend
erfolgt die Sanierung der Schiebetore und der gesamten Betonoberfläche.
Die Seeschleuse ist mit ihren Abmessungen von 400 m Länge,
60 m Breite und einer Kammersohle von ca. 17 m unter MThw eine
der größten Seeschleusen der Welt. Die Schleusentore
sind Schiebetore, die nach dem Prinzip einer Schubkarre funktionieren.
Der Unterwagen läuft auf Schienen, die in der Sohle verankert
sind. An diesen Schienen, die seit 1964 beim Wiederaufbau der
Schleusenhäupter eingebaut wurden und seit dem nur mit Tauchern
inspiziert werden konnten, weisen Schäden an der Schiene
und der Verankerung auf, die die sichere Torfahrt langfristig
gefährden. Die Schleusentore liegen in der Deichlinie und
gewähren den Sturmflutschutz für die Stadt Wilhelmshaven.
Da ein Trockenlegen der Schleuse wegen fehlender Auftriebssicherheit
nicht möglich war, hatte sich das WSA entschieden, die Schienenanlage
in ganzer Länge mit Hilfe eines Tunnels trockenzulegen,
in dem die Sanierung durch den Austausch der alten gegen neue
Schienen durchgeführt werden konnte.
Über den Bau des Tunnels und die durchgeführte Sanierung
wird vorgetragen.
Fazit:
Das gewählte Sanierungskonzept mittels eines Tunnels neue
Schienenkonstruktionen im Schleusendrempel zu montieren war sachgerecht
und erfolgreich. 2006 wird die letzte von 4 Unterwagenlaufschienen
saniert sein.Eine Baustellenbegehung in kleineren Gruppen (max.
15 Personen) ist je nach Fortschritt und Stand der Bauarbeiten
während des Hydrographentages bei Interesse möglich.
- Stefan Behrens,
WSA Wilhelmshaven
- Sachbereichsleiter 4
Tel.: 04421/186-340
Fax: 04421/186-108
E-Mail: behrens@whv.wsdnw.de
-
-
- >Titel: Untersuchungen zum
Squat von Vermessungsfahrzeugen mit dem SHIPS-Verfahren
- >Autor: Alexander Härting
(1), Jörg Reinking(1), Wilfried Ellmer (2)
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar
Die hydrodynamische
Tiefertauchung und Vertrimmung von Schiffen (der "Squat")
hängt von verschiedenen Einflußparametern ab. Neben
schiffsspezifischen Größen wie Rumpfform und Tiefgang
kommen in erster Linie die Geschwindigkeit und der zur Verfügung
stehende Gewässerquerschnitt in Betracht. Bei Vermessungsfahrzeugen,
die häufig in seitlich unbegrenztem Fahrwasser bei relativ
großer Unterkielfreiheit operieren, können empirische
Formeln nicht mit der nötigen Genauigkeit angewendet werden.
Es sind dafür individuelle Untersuchungen erforderlich.
Im April 2003 wurde
der Squat für das Vermessungsschiff "Deneb" des
BSH in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Wassertiefe
gemessen. Dabei kam das neue SHIPS-Verfahren, das an der FH OOW
entwickelt wurde, zur Anwendung. Bei diesem GPS-basiertem Verfahren
wird der Höhenunterschied direkt gegenüber einem vorausfahrenden
Begleitboot gemessen. Das Eintauchverhalten des Begleitbootes
wird zuvor in einem Kalibrationsexperiment bestimmt. Da das Begleitboot
hier eines der Vermessungsboote der Deneb war, kann das Ergebnis
der Kalibration auch für Vermessungsarbeiten mit den Booten
genutzt werden.
Im Juni 2004 wurde
eine entsprechende Untersuchung für das neue Vermessungsschiff
"Capella" des BSH durchgeführt. Im vorliegenden
Beitrag werden die Ergebnisse für die "Deneb"
und die "Capella" vergleichend gegenübergestellt.
Der Vergleich ist insbesondere deshalb interessant, weil die
"Capella" nur etwa die Hälfte des Tiefgangs der
"Deneb" aufweist. An der Kalibration der Begleitboote
wird gezeigt, daß sich relativ kleine Unterschiede in der
Bauart der Boote im Bereich des Übergangs Verdränger-Gleitfahrt
deutlich auswirken können.
-
- 1 FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven,
Oldenburg/Elsfleth, Germany
2 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie,
Hamburg/Rostock, Germany
-
- >Titel:4D-Modellierung
zur Analyse des Squat von Seeschiffen
- >Autor: Ingrid Jaquemotte
- >Kategorie: Aufgaben und Anwendungen
für die maritime Wirtschaft
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar
-
Die hydrodynamisch bedingte Tiefgangs- und Trimmänderung
eines Schiffes in Fahrt, der Squat, wird im wesentlichen durch
die Geschwindigkeit und die Unterkielfreiheit, aber auch die
Breite eines Gewässers und die geomorphologischen Strukturen
der Sohle beeinflusst. Die Messung des Squat in der Natur ist
heute mit hoher Genauigkeit möglich, so dass auch kleinskalige
Strukturen bis ca. 2-3 cm erfasst werden können. Für
die weitere Analyse dieser hochgenauen Daten ist eine präzisere
Trennung der Einflussfaktoren notwendig. Nicht bekannt ist z.
B. bisher, welche Größe Sohlstrukturen erreichen müssen,
um das Squat-Verhalten von Seeschiffen zu beeinflussen, und welche
Rolle spezielle Oberflächenformen der Sohle (z.B. Barren
oder Riffel) spielen.
In dem vorgestellten
Projekt soll die Analyse dieser Problemstellung durch Methoden
aus der Computergrafik unterstützt werden. Mit modernen
Verfahren der 4D-Modellierung und Visualisierung sollen diese
komplexen räumlich-zeitlichen Zusammenhänge so aufbereitet
werden, dass der/die Wissenschaftler/in mit seinen/ihren Daten
interagieren kann, um sie besser zu verstehen und nachzuvollziehen.
Als Datengrundlage dienen Ergebnisse aus umfangreichen Naturmessungen
zum Squat, die im Rahmen eines BMBF- Forschungsprojektes an der
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/ Wilhelmshaven erfasst
wurden. Zunächst
werden aus diesen Daten 3D-Modelle der Gewässersohle und
des Schiffsrumpfes erstellt. Die Schiffsbewegungen über
Grund sollen in Form einer Animation visualisiert werden. Zudem
soll untersucht werden, wie die Analyse durch interaktive Eingriffsmöglichkeiten
zusätzlich unterstützt werden kann. In diesem Zusammenhang
sollen verschiedene Modellierungswerkzeuge vergleichend bewertet
werden.
-
- Prof. Dr.
Ingrid Jaquemotte
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
- Institut für
Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG)
- Tel./Phone:
+49 (0)441 - 7708 - 3322
Fax: +49 (0)441 - 7708 - 3336
- E-Mail: jaquemotte@fh-oldenburg.de
-
-
Hydrographie im Forschungsverbund
-
- >Titel: Erstellung konsistenter
digitaler Geländemodelle - Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt
KoDiBa
- >Autor: Frank Sellerhoff
- >Kategorie: Hydrographie im Forschungsverbund
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Regelmäßig durchgeführte Seevermessungen
bilden die Datengrundlage für großräumige Untersuchungen
der Tiefenverteilung und der morphologischen Veränderungen
entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste sowie für
die Beantwortung weitergehender Fragestellungen beispielsweise
durch numerische Modelle. Trotz großer Fortschritte im
Bereich der Messtechnik und hohem Aufwand ist es im Allgemeinen
nicht möglich, alle Gebiete von Interesse in kurzen Zeiträumen
flächendeckend zu vermessen. So sind die Ergebnisse der
Vermessungen häufig dadurch geprägt, dass sie nur kleinräumig
vorliegen und die Datenerhebung angrenzender Gebiete zu unterschiedlichen
Zeitpunkten erfolgt. Dieser Umstand wird sich auch in der Zukunft
nicht ändern. Die
Erstellung von digitalen Geländemodellen auf der Basis dieser
Vermessungen erweist sich aufgrund der vorgenannten Situation
derzeit als sehr fehlerträchtig und zeitaufwendig. Dies
gilt insbesondere dann, wenn das Untersuchungsgebiet morphologischen
Veränderungen unterworfen ist. Der Zeithorizont dieser Veränderungen,
der nach physikalischer Natur des Phänomens im Bereich von
Tagen, Wochen, oder sogar Monaten liegen kann, behindert die
Erstellung konsistenter und damit plausibler Geländemodelle
erheblich. Im Zentrum des KFKI-Projektes "Entwicklung und
Implementierung von Methoden zur Aufbereitung konsistenter digitaler
Bathymetrien - KoDiBa" stand die Entwicklung und prototypische
Implementierung von Werkzeugen zur Überwindung der zuletzt
beschriebenen Problematik.
- Frank Sellerhoff
smile consult GmbH
Vahrenwalder Strasse 7
D-30165 Hannover
fon: +49-511-9357620
fax: +49-511-9357627
- Email: sellerho@smileconsult.de
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- >Titel: Potenziale der Fernerkundung
im Wattenmeer und in den Küstengewässern - ein Projekt
der Küstenländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen,
Methodik, Systeme und Anwendungen in der Praxis
- >Autor: Kerstin Stelzer
- >Kategorie: Hydrographie im Forschungsverbund
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Im Rahmen einer von den Ländern Schleswig-Holstein
und Niedersachsen finanzierten Studie wurden Fernerkundungssysteme
und Analysemethoden auf ihre Anwendbarkeit im Wattenmeer und
in Küstengewässern analysiert und deren Einsatzmöglichkeit
im operationellen Monitoring bewertet. Es wurde für die
Parameter Sediment, Makrophyten, Miesmuscheln und Phytoplankton
untersucht, welche Anforderungen aus verschiedenen Richtlinien
(WRRL, TMAP und FFH) erfüllt werden können. Die Untersuchungen
sind im Deutschen Wattenmeer durchgeführt worden.
Die Analyse der einzelnen Parameter hat gezeigt, wo das Potenzial
der Fernerkundungstechniken für die Anwendung im Wattenmeer
und zur Erfüllung der Richtlinien liegt. Einzelne Größen
der 4 ausgewählten Parameter wie räumliche Ausdehnung,
Bedeckung und deren Struktur können durch den Einsatz von
Fernerkundung verbessert werden. Die Analyse von Landsat Aufnahmen
hat gezeigt, dass z.B. die Lineare Spektrale Entmischung einige
dieser Größen bereits operationell liefern könnte.
Für eine höhere räumliche Detailgenauigkeit sollten
flugzeuggestützte Aufnahmesysteme herangezogen werden. Die
Entwicklung von Aufnahmesystemen und Methoden wird laufend weitergeführt,
und so bedürfen einige Verfahren noch weiterer Entwicklung,
um eine Operationalität zu gewährleisten.
Durch die Bereitstellung der flächendeckenden synoptischen
Informationen bietet die Fernerkundung die Möglichkeit und
in-situ Messprogramme zu optimieren. Geländemessungen können
sich auf die Gebiete konzentrieren, in denen Änderungen
erfolgt sind oder die per Definition intensiver zu beobachtende
Gebiete sind (operative Überwachung WRRL). Fernerkundung
ist kein Ersatz für Geländearbeit; sie kann ergänzend
und optimierend wirken. Ein Entwurf für ein Monitoringkonzepts,
das Fernerkundungsmethoden und Geländebegehungen kombiniert,
soll aufzeigen, wie dies zu realisieren sein könnte. Hierbei
sollten Landsataufnahmen jährlich erhoben werden, die einen
Überblick über das Gelände liefern und auf deren
Basis Befliegungen auf ausgewählten Diagnoseflächen
parallel zu Geländemessungen erfolgen. Es ist empfehlenswert,
die vorliegenden Untersuchungen auf das gesamte trilaterale Wattenmeer
auszudehnen, da die Fernerkundung insbesondere in der großräumigen
Anwendung Vorteile bringt.
-
Kerstin
Stelzer, Brockmann Consult,
- Max-Planck-Str.
2,
- 21502 Geesthacht
Email: kerstin.stelzer@brockmann-consult.de
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- >Titel: Anwendungsmöglichkeiten
parametrischer Hochleistungs-Sediment-Echolote
- >Autor: Michael Arthen
- >Kategorie: Hydrographie im Forschungsverbund
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Die parametrische Hydroakustik ist ein Standardverfahren
zur Sedimentvermessung. Ein Hochleistungssedimentecholot wie
das ATLAS PARASOUND DS-3 gestattet einen Tiefenmessbereich von
10 m bis 11.000 m, eine Sedimenteindringung von mehr als 200
m, eine Sedimentauflösung von 15 cm, eine regelbare Sendeausgangsleistung
von maximal 70 kW sowie eine Vermessungsgeschwindigkeit von maximal
15 Knoten. Neben den Sedimentdaten liefert die Anlage auch Daten
aus der Wassersäule. Im Unterschied zu geschleppten Systemen
bietet unser System, das fest im Schiffsrumpf eingebaut wird,
bei einer 1,2 m2 großen Wandlerbasis für den Anwender
ein Reihe von technischen und logistischen Vorteilen: Viel geringerer
Öffnungswinkel, d. h. bessere Auflösung, größerer
Tiefenmessbereich, größere Bodeneindringtiefe, bessere
Positionsgenauigkeit und schnellere Vermessungsgeschwindigkeit.
Es muss keine zusätzliche Winde eingesetzt werden und die
Gefahr von Beschädigung oder gar Verlust des Sensors ist
praktisch nicht gegeben. Der Erfolg unserer erprobten PARASOUND-Produktlinie
von Hochleistungssedimentecholoten wird durch Installationen
unter anderem auf den Forschungsschiffen Planet, Polarstern,
Maria S. Merian, Akademik Boris Petrov und Meteor belegt.
Die neuen Techniken des parametrischen Sedimentlotes ATLAS PARASOUND
DS-3 gestatten eine Reihe von wissenschaftlichen und kommerziellen
Anwendungen aus den Bereichen der Geologie, Ozeanologie und Inspektionsvermessung:
Sedimentstrukturen mit Falten, Diskontinuitäten und Schichtendicken,
die Suche nach "Pockmarks" und Gasblasen als Indikatoren
für Hydrokarbone und andere Bodenschätze, die Lokalisation
und Identifikation von Biomasse, die Darstellung von Sedimenttransporten
(Sandwellen), das Aufspüren unterirdischer Strömungen,
welche die Plattentektonik der unterwassergelegenen Erdkruste
beeinflussen können, sowie die Verlegung von Kabeln und
Pipelines. Das weite Anwendungsspektrum des Sedimentlotes reicht
also von der Vermessung der Gründungen von Offshore-Windkraftanlagen
bis hin zu geophysikalischen Messungen in der Tiefsee des Marianengrabens.
Jetzt steht die dritte Generation des parametrischen Sedimentlotes,
das ATLAS PARASOUND DS-3, zur Verfügung. Gegenüber
seinem Vorgänger bietet das System eine Vielzahl von technischen
Neuerungen, insbesondere gänzlich neue Betriebsarten und
zahlreiche neue Parametereinstellmöglichkeiten: Neben der
konventionellen "Continuous Wave" Pulsgenerierung garantiert
die Verwendung von frequenzmodulierten Pulsen ("Chirps")
und Barker-kodierten Pulsen ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis
bei gleichzeitig hoher Auflösung. Die neue "Multibeam"-Funktionalität
des Sedimentlotes gestattet es, Gewässerböden nach
interessanten Zielen abzusuchen. Auf Basis der automatischen
Kontrolle des Auftreffwinkels am Boden ("Incidence Angle
Control", IAC) können in der "Singlebeam"-Betriebsart
nahezu beliebige Bodenstrukturen und Hangneigungen im wachfreien
Betrieb vermessen werden. Die Betriebsart "Quasi-Equidistant"
erlaubt durch seine Zeittrennung und Jitterung eine gleichmäßige,
räumlich hoch aufgelöste Beleuchtung der Gewässerböden.
Bei der Entwicklung des ATLAS PARASOUND DS-3 wurden aufgrund
des hohen Sendepegels bei niedrigen akustischen Frequenzen auch
die Umwelteinflüsse auf Meeressäuger wie Wale, Delphine
und Robben berücksichtigt. Zahlreiche Merkmale wurden in
das System integriert, um Auswirkungen auf diese Lebewesen zu
minimieren: In einem Walvergrämungs-Modus ("Whale Warning
Mode", WWM) wird eine benutzerdefinierte Sequenz von Signalen
ausgesandt, um Meeressäuger bereits vor Beginn der eigentlichen
Vermessung zum Verlassen des Vermessungsgebietes zu bewegen.
Die automatische Kontrolle des Sendepegels ("Automatic Source
Level Control", ASLC) erlaubt die Regulierung des Sendepegels
auf ein für die Vermessungen minimal notwendiges Niveau.
Eine weitere konventionelle, nichtparametrische Betriebsart wird
für diejenigen Bereiche verwendet, in denen nur ein eingeschränkter
Sendepegel erlaubt ist oder Meeressäuger bereits gesehen
worden sind. Darüber hinaus erfolgt das abrupte automatische
Abschalten des Sendevorgangs, wenn Ziele wie etwa größere
Meeressäuger über einem benutzerdefinierten Rückstreumaß
in der Wassersäule detektiert werden.
Das ATLAS PARASOUND DS-3 Sedimentlot wird mit der notwendigen
Unterstützungs-Software geliefert, die ein vollständiges
Management der Vermessung und eine Kontrolle von Sensor und System
erlaubt. ATLAS PARASTORE-3 ist ein Software-Paket zur Aufnahme,
Visualisierung, Verarbeitung, Qualitätskontrolle und Speicherung
der Informationen aus Sediment und Wassersäule für
wissenschaftliche Anwendungen und Analysen. Die Software wurde
zusammen mit dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität
Bremen entwickelt.
- Michael Arthen,
ATLAS Hydrographic GmbH, Bremen
- http://www.atlashydro.com/
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- >Titel: Application of spaceborne
SAR for bathymetric monitoring
- >Autor: G.J. Wensink,
C. de Valk
- >Kategorie: Hydrographie im Forschungsverbund
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
The Bathymetry Assessment System (BAS) constructs
depth maps from radar images and a limited number of echo soundings
by numerical inversion of a two-dimensional model for the imaging
mechanism. In this paper the current version of BAS will be described
and some recent demonstration results will be presented.
With the best
ERS and ENVISAT images, BAS is able to produce high quality bathymetric
maps in coastal waters with complex topography up to 30 m depth.
In simpler areas like shoals the requirements on the radar image
are less restrictive, especially when additional information
from optical images is used. It will be shown that in such areas
BAS yields bathymetric maps with a quality that is comparable
to that of traditional maps based on dense echo soundings. Rijkswaterstaat,
responsible for coastal monitoring in the Netherlands, has started
using BAS in shallow areas like the Wadden Sea and Western Scheldt.It
will also be shown that really good ERS or ENVISAT C-band SAR
images are required to monitor areas with more complex topography.
This limits the range of applicability of BAS. However, using
spaceborne L-band SAR will overcome these restrictions.
-
ARGOSS,
P.O. Box 61, 8325 ZH Vollenhove,
- The Netherlands,
- Email: Cees.deValk@argoss.nl
, Han.Wensink@argoss.nl
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- >Titel: Density measurements
in the port of Delfzijl
- >Autor: Cor Mooiman
- >Kategorie: Hydrographie im Forschungsverbund
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
-
Groningen Seaports would like to have a comparison
between the nautical depth being used in the port of Rotterdam
and the method used by in port of Delfzijl. In Delfzijl soundings
are carried out with a singlebeam dual frequency echosounder
of 210 en 33 KHz.
The 33 kHz penetrates more then the 210 KHz transducer.
The thickness of the layer between the 210 and 33 kHz can be
calculated then. Delfzijl assumes that the line lying on 2/3
of the difference between those two depths can be considered
as the nautical depth. The mud between this line and the bottom
represented by the 210 kHz has good maneuverable properties.
The Hydrographic department of the Port of Rotterdam
N.V. (HbR) uses in Rotterdam in some selected areas in the port
another method. In those selected areas this method is accepted
by the port authorities. This method combines the use of a multibeam
echosounder and a density probe, which measures a fluid
mud layer with a density of 1030 kg/m3 and 1200 kg/m3. The layer
thickness is added to the multibeam depth.The aim of the measurement
campaign in Delfzijl was to compare the Rotterdam method with
the method of Groningen Seaports in the port of Delfzijl. For
this reason a crew of the Rotterdam Hydrographic Department with
there equipment went to Delfzijl to do both measurement methods
in the port of Delfzijl.
- C. Mooiman
and J.J.J. van Reenen
Hydrographic Department
Port of Rotterdam N.V.
Date : Thursday, 07 April 2005
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Hydrographische Grundlagen und Modellierung
- >Titel: Einführung
eines Qualitätsmanagementsystems für die Gewässervermessung
der WSV im Küstenbereich
- >Autor: Hannes Lutter
- >Kategorie: Hydrographische Grundlagen
und Modellierung
>Schlüsselwörter:
- >Einführung des
Vortrages - HYDROGRAPHENTAG 2005
- Wilhemlmshaven- Seminar
Die Aufgabe der Gewässervermessung der WSV
ist die Bereitstellung von topographischen Basisdaten für
das Gewässerbett einschließlich der Vorländer.
Sie dienen der Verkehrssicherung, Gewässerkunde, Bauplanung,
Ausführungsplanung, Abnahme, Beweissicherung und Bauwerksinspektion.
Immer mehr "Kunden" der Gewässervermessung oder
deren Sekundärprodukte wie z.B. Digitale Geländemodelle
(DGM), Peilpläne etc. erfordern qualitätsgesicherte
Daten.
Die Mitglieder der Koordinierungsgruppe für das Peilwesen
im Küstenbereich, sprachen sich für die Einführung
von Standards für die Gewässervermessung aus.
Die Basis für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
wurde durch die Zielvereinbarung Controlling vom 13. bzw. 23
November 2000 gelegt und lautet: "Es ist ein Qualitätsmanagementsystem
aufzubauen, welches Qualitätsziele strategisch, konzeptionell
und operativ festlegt, notwendige Standards für die Produkte
der KLR definiert und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess
fördert."
- Hannes Lutter
Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund
Wamper Weg 5
18437 Stralsund
HLutter@hst.wsd-nord.de
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>Titel:Anwendung und Optimierung
der Delaunay-Triangulation auf bathymetrische Datensätze
- >Autor:Tanja Kohls
- >Kategorie: Hydrographische Grundlagen
und Modellierung
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar
Mit der Geoinformatik ist ein interdisziplinäres
Aufgabenfeld entstanden. Es verknüpft Belange der Informatik,
geographische Informationstechnologien, Geowissenschaften und
andere raumbezogene Wissenschaften [dL02].
Geoinformationssysteme sind zentrale Werkzeuge der Geoinformatik.
Die modernen Geoinformationssysteme bieten eine hybride Verarbeitung
von Vektor-und Rasterdaten an. Sie umfassen Funktionen der Bildverarbeitung,
der digitalen Kartographie sowie der Datenbankmanagementsysteme.
Geoinformationssysteme, mit denen raumbezogene Daten digital
erfasst, gespeichert, verwaltet, aktualisiert, analysiert und
modelliert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert
werden k önnen, besitzen eine große integrative Wirkung.
Gerade Geoinformationssysteme sind optimale Werkzeuge zur Darstellung
und Auswertung von Fernerkundungsdaten. In Geoinformationssystemen
erfolgt in immer stärkerem Maße eine gemeinsame Verarbeitung
und Analyse von Fernerkundungsinformationen mit sonstigen Geodaten.
Die Fernerkundung ist ein wichtiger Bestandteil der Geoinformatik.
Sie erfasst und stellt
räumliche Daten oder Geoinformationen bereit und analysiert
sie im Hinblick auf raumrelevante Fragestellungen [dL02]. In
der Kartographie und Fernerkundung werden digitale Geländemodelle
(DGM) zur Repräsentation der Erdoberfläche genutzt.
Dies gilt auch in der Bathymetrie bei der
Präsentation des Meeresbodens. Die Bathymetrie nutzt spezielle
Methoden der Fernerkundung zur Vermessung des Meeresbodens. Die
Problematik in der Bathymetrie ist die Kombination von Daten
verschiedenen Ursprungs, extrem unterschiedlicher Genauigkeiten
und räumlicher Verteilung. Untersuchungen und Vergleiche
haben gezeigt, dass die Konstruktion digitaler Geländemodelle
die einzig sinnvolle Methode darstellt, um das wesentliche Ziel,
nämlich die Herstellung bathymetrischer Karten, mit vertretbarem
Aufwand zu erreichen [Sch88]. Die Problematik liegt nicht nur
in der Herkunft der Daten, sondern auch in der Verarbeitung,
der Verwendung des "richtigen" Algorithmus' und der
Wahl des passenden Datenmodells. Das Ziel, einen Beitrag zur
Optimierung der digitalen Geländemodellierung von bathymetrischen
Daten zu erarbeiten, wird unter der Verwendung eines hochmodernen
Geoinformationssystems der Firma ESRI (Environmental Systems
Research Institute) erreicht. Dafür wurden ausgiebig diskutierte
und anerkannte Verfahren herangezogen. Ziel ist es, ein DGM zu
erzeugen, das eine Verbesserung zu Ergebnissen herkömmlicher
Methoden darstellt. Dabei werden die vorliegenden Daten (Isobathen)
über eine Dreiecksvermaschung (Delaunay-Triangulation) verknüpft.
Durch die Erzeugung von Zusatzlinien (Crust und Skeleton) sollen
Darstellungsprobleme in Bereichen mit ebenen Dreiecken behoben
werden.
Zusammenfassend lasst
sich sagen, dass die Erstellung eines DGMs uber die Dreiecksvermaschung
mit der automatischen Erzeugung von Zusatzlinien ein möglicher
Lösungsansatz zur Optimierung der Darstellung eines digitalen
Geländemodells ist. Zur Realisierung des Ziels wurde ein
eigenständiges Tool in Visual Basic for Applications (VBA)
entwickelt und in ArcGIS 8.3 eingebunden.
- Literaturnachweis:
- [dL02] Norbert de Lange. Geoinformatik
in Theorie und Praxis. Springer, Januar 2002.
- [Sch88] Hans -Werner Schenke.
Zur Nutzung digitaler Geländemodelle in der Bathymetrie.
- Deutsche Hydrographische Gesellschaft,
pages 183-195, 1988.
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- >Titel: Ermittlung von Sedimenttransport
und Morphodynamik mit akustischen Methoden in der Nordsee
- >Autor:Alexander Bartholomä
- >Kategorie: Hydrographische Grundlagen
und Modellierung
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
Die Nordsee gewinnt aufgrund der vielseitigen
Nutzungsprofile zunehmend an Bedeutung. Eine großräumige
Kartierung der Nordseesedimente ist in den 70ziger Jahren mit
Hilfe von Punktproben und seismischen Untersuchungen durchgeführt
worden (Figge 1981). Zu Beginn des dritten Jahrtausend ist im
Hinblick auf die zunehmenden Nutzungsvielfalt damit begonnen
worden, die Nordsee mehr im Detail aufzunehmen (z.B. Zeiler et
al. 2000). Doch insbesondere hochaufgelöste und detaillierte
Wiederholungsmessungen vor allem in Bereichen starker Sedimentmobilität
und morphologischer Veränderungen fehlen bisher. Hierzu
hat die marine Fernerkundung in der jüngeren Vergangenheit
die akustischen Verfahren weiter ausgebaut, die schnell, zuverlässig
und flächendeckend eine Seebodenbewertung erlauben. Hierbei
sind es besonders die Sediment- bzw. Seebodenklassifizierungs-
oder Typisierungssysteme, die entweder auf dem Backscatter-Signal
von Seitensicht-Sonar oder Fächerloten aufbauen oder auf
Direkt-Echo-Verfahren basieren. Allen Systemen gemeinsam ist
die akustische Klassifizierung des Meeresbodens (sog. "seabed
classification"-Systeme), die den Meeresboden in Verbindung
mit seiner Morphologie in Gruppen gleicher akustischer Signal-Charakteristik
einteilen. Die Umsetzung der akustischen Klassen in sedimentologisch-biologisch
verwertbare Information erfolgt durch Kalibrierung mit Hilfe
von "ground truthing", also der konkreten Überprüfung
durch Bodenproben und/oder visueller Erkundung. Nach Klassifizierung
der akustischen Daten in einen Katalog sedimentologisch-geologischer
Einheiten, die häufig als "Seebodentypen" bezeichnet
werden, lässt sich mit diesem der Meeresboden schnell und
reproduzierbar interaktiv kartieren.
- Dr. Alexander
Bartholomae
DFG-Forschungszentrum Ozeanränder (RCOM)
Mitglied
- Telefon: +49
4421 9475 - 210
Fax: +49 4421 9475 - 299
Email: abartholomae@senckenberg.de
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- >Titel: Hochauflösende
Geländemodelle großer Fließgewässer
- >Autor: Herbert Brockmann
- >Kategorie: Hydrographische Grundlagen
und Modellierung
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
In den letzten Jahren, u. a. ausgelöst durch
die Hoch- und Niedrigwasserereignisse an den Bun-deswasserstraßen
Rhein, Oder und Elbe, werden vermehrt
- aktuelle (möglichst
nicht älter als fünf Jahre),
- großräumig erfasste (z. B. 600 km Elbe, 300 km Rhein),
- hochauflösende (z. B. DGMs mit 1 m bis 2,5 m Gitterweiten)
und
- genaue (anzustrebende Höhengenauigkeit U95= 15 cm)
Geo-Basisdaten
großer Fließgewässer benötigt. Dabei wird
derzeit vor allem das Digitale Geländemodell des Wasserlaufes
(DGM-W) angefordert. Dieses Basisprodukt für mathematische
Modellierungen, Bestimmung von Überschwemmungsgebieten,
GIS-Anwendungen und dgl. muss zumindest den abflusswirksamen
Bereich der Fließgewässer mit den Vorländern,
der Wasserwechselzone, dem Gewässerbett und möglichst
den abflusswirksamen Bauwerken (z. B. Buhnen) repräsentieren.
Schon aus wirtschaftlichen
Gründen wurde bzw. wird die LIDAR-Technik zur Geländedatenerfassung
eingesetzt. Die angeforderte Punktdichte für das zu erfassende
Gelände sollte heute min. 1 Punkt pro 1,5 m o 1,5 m betragen.
Parallel zur LIDAR-Datenerfassung sind digitale Bilddaten mit
50 cm Bodenauflösung aufzuzeichnen und zumindest als CIR-Orthophoto
zur Ableitung von Wasser-Land-Grenzen bereitzustellen. Sofern
vorhanden, werden auch vergleichbare photogrammetrische Daten
genutzt. So können die DGM-Ws der Elbe durch die Auswertung
digitaler photogrammetrisch auswertbarer Niedrigwasseraufnahmen
aus dem Jahr 2003 mit den neueren Kamerasystemen DMC von Z/I-Imaging
und ADS40 von Leica Geosystems aufgewertet werden. Denn nur so
lassen sich die trockengefallenen Buhnen und Buhnenfelder unmittelbar
abbilden. Zur Modellierung des Gewässerbettes werden Querprofil-
und falls vorhanden Flächendaten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
herangezogen. Weiterhin haben sich neue Möglichkeiten zur
semiautomatischen Ableitung abflussrelevanten Bruch- und Geländekanten
aus LIDAR-Daten ergeben.
Seitens der Bundesanstalt
für Gewässerkunde wird für die DGM-Modellierung
das Programmsystem SCOP eingesetzt. Dies gilt auch für die
achsorientierte Querprofilverdichtung für das Gewässerbett
zur Homogenisierung der Eingangsdaten. Den Kunden werden abschließend
unterschiedliche DGM-Produkte zur Verfügung gestellt. Als
Standardprodukte werden Quadratgittermodelle mit Gitterweiten
zwischen 1 m - 5 m erzeugt. Immer häufiger werden auch Quadratgittermodelle
mit variablen Gitterweiten, ausgedünnt nach morphologischen
Kriterien, ggf. mit integrierten abflussrelevanten Bruch- und
Geländekanten angefordert.
Bewährt haben
sich in diesem Zusammenhang Bund/Länder-Gemeinschaftsprojekte.
So lassen sich derartige Basisprodukte für vielfältigste
Nutzungen wirtschaftlicher bereitstellen.
- Herbert Brockmann
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Referat Geodäsie
- Geo-Basisdaten, Fernerkundungs-
verfahren und -systeme, GIS -
Am Mainzer Tor 1
D-56068 Koblenz
Germany
- Tel.: +49-261-1306-5214
Fax.: +49-261-1306-5280
e-Mail: brockmann@bafg.de
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- >Titel: Neuausrichtung der
synoptischen Vermessung der Küstengewässer der Deutschen
Nordsee/ Optimierung des Langfristarchivs (PDBK) im KFKI-Projekt
NOKIS++
- >Autor: Klaus Wulff
- >Kategorie: Hydrographische Grundlagen
und Modellierung
>Schlüsselwörter:
- >Kurzfassung des Vortrages
- HYDROGRAPHENTAG 2005 - Wilhemlmshaven-
Seminar und Ausstellung
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Die synoptische Vermessung der Küstengewässer
der Deutschen Nordsee wird seit 1975 in nunmehr sechsjährigen
Abständen von den zuständigen Bundes- und Landesbehörden
durchgeführt.
Mit dem airborne-Laserscanning steht nun ein wirtschaftliches
Verfahren zur flächendeckenden Erfassung der höhergelegenen
Watten und Vorländer bis zur Hauptdeichlinie zur Verfügung.
Gleichzeitig ermöglicht es den Verzicht auf hydr. Vermessungen
in den extremen Flachwasserzonen. Vorbehaltlich des Gelingens
der Finanzierung sollen die genannten Bereiche in der nächsten
Kampagne mit Basisjahr 2007 mit Laserscan vermessen werden.
Die Koordinatentripel werden mit ISO-konformen
Metadaten in der Peildatenbank Küste (PDBK) abgelegt. Im
KFKI-Projekt "NOKIS++" (2004-2008) soll im Baustein
"Informationsinfrastrukturen für eine Integrierte Küstenhydrographie"
die Abfrage von Daten durch (Weiter)Entwicklung von (Meta)Datenviewern
mit entsprechenden Selektions- und Analysetools verbessert werden.
Dadurch und durch ein webbasiertes "Planungstool" für
großräumige Datenerfassungen im Küstenvorfeld
werden Doppelmessungen vermieden und die Mehrfachnutzung von
Daten durch Vorabstimmung der Anforderungen erleichtert.
- Klaus Wulff WSD-NW
- Tel.: 04941.602.480
- e-mail: wulff@aur.wsdnw.de
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