Dokumentation 
16.Deutscher Hydrographentag in Potsdam -
Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V

2001
 

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 Potsdam

 > Ressort: Einführungsvortrag (liegt noch nicht vor)
> Titel: Die Geschichte der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Telegraphenberg
> Autor: Fritsche, Dietrich
 

> Ressort: Einführungsvortrag (liegt noch nicht vor)
> Titel: Wasserstraßen im Raum Berlin
> Autor: Händel, Dieter
 

> Ressort: Fächerecholotverfahren (liegt noch nicht vor)
> Titel: Konzept zum Einsatz mobiler Fächerecholotsysteme in mittlerer Wassertiefe
> Autoren: Brockhoff, J.; Greinert, J.


> Ressort: Fächerecholotverfahren (7 Seiten)
> Titel: Hochauflösende Bathymetrie am europäischen Kontinentalhang
> Autor: Beyer, Andreas
> Schlüsselwörter: GEOMOUND; Karbonat-Hügel; DGM-Berechnung; hydrographische Datenerfassung; hydrographische Vermessung; Tiefenlinienableitung
> Kurzzusammenfassung: Im Rahmen des GEOMOUND-Projektes wurde mit der »Polarstern« am europäischen Kontinentalhang südwestlich von Irland eine systematische Vermessung des Meeresbodens durchgeführt. Das Hauptinteresse galt dabei Karbonat-Hügeln (Carbonate Mounds), deren Eigenschaften im GEOMAUND-Projekt näher untersucht werden sollen. Innerhalb des Projektes hat das AWI die Aufgabe, eine lückenlose bathymetrische Kartengrundlage des Untersuchungsgebietes zu erstellen. Hierfür wurden die Vermessungsprofile in der Weise angelegt, dass eine vollständige Überdeckung des Meeresbodens gewährleistet war. Aus den gesammelten Fächersonardaten wurde ein digitales Geländemodell generiert sowie Tiefenlinien abgeleitet. Bei der gesamten Datenprozessierung wurden die speziellen Eigenschaften des verwendeten Fächersonarsystems berücksichtigt. Insbesondere wird auf die Datenerfassung sowie das Ableiten von DGM und Tiefenlinien eingegangen.


> Ressort: Strömungsmessungen und Auswertung von Tiefendaten (8 Seiten)
> Titel: ADCP-Strömungsmessungen mit dem Vermessungskatamaran »Messin« in Puttgarden
> Autoren: Korte, Cathleen; Wulff, Matthias; Buch, Thomas; Majohr, Jürgen
> Schlüsselwörter: ADCP; Strömungsmessung; Strömungsverteilung
> Kurzzusammenfassung: Die Erhöhung der Verkehrs- und Schiffsicherheit stellt das Grundstreben der F&E-Leistungen in der Schiffsautomatisierung dar. Die in der letzten Zeit angestiegene Unfallrate im Gebiet der westlichen und südlichen Ostsee spiegelt den erforderlichen Bedarf entsprechender Entwicklungen wider. Im Rahmen eines Forschungsprojektes besteht die Aufgabe der konkreten Ermittlung der Strömungsverteilung im Bereich der Hafeneinfahrt von Puttgarden, um damit ein Informationsdefizit für die Manöverplanung und -berechnung von Schiffen zu beseitigen. Um die gestellte Aufgabe erfüllen zu können, wurde eine Messkampagne gestartet, über die berichtet wird.
 

> Ressort: Strömungsmessungen und Auswertung von Tiefendaten (liegt noch nicht vor)
> Titel: ADCP-Messungen an der österreichischen Donau
> Autor: Schierhuber, A.
 

> Ressort: Strömungsmessungen und Auswertung von Tiefendaten (liegt noch nicht vor) (Englisch)
> Titel: Hydrographic Data Cleaning Using Polynomial Regression CARIS HIPS
> Autor: Hoof, A.


> Ressort: Strömungsmessungen und Auswertung von Tiefendaten (11 Seiten)
> Titel: Installation eines SIMRAD EM 3000 Fächerecholotsystems auf der VWFS »Wega«
> Autorin: Dünkel, Wibke
> Schlüsselwörter: Simrad EM 3000; Fächerecholot; NEPTUNE; CFLOOR; »Wega«
> Kurzzusammenfassung: Mit der Installation des SIMRAD EM 3000 Fächerecholotsystems vefügt die VWFS »Wega« über ein Vermessungssystem, das sowohl für Wracksuche als auch für hydrographische Vermessungen geeignet ist. Die Genauigkeit des Gesamtsystems für eine Überdeckung bis zur 7,5-fachen Wassertiefe liegt sicher innerhalb der in Qualitätsstufe 1 geforderten Genauigkeit von < 0,15 m. Die dazugehörige Erfassungs- und Auswertesoftware ermöglicht auf schnelle, unkomplizierte Weise eine komplette Auswertung der Daten von den Rohdaten bis hin zur fertigen Karte.
 

> Ressort: Informationsübertragung und Auswertung (liegt noch nicht vor)
> Titel: Innovatives bionisches Verfahren zur digitalen akustischen Datenübertragung unter Wasser
> Autoren: Bannasch, R.; Kebkal, K.


> Ressort: Informationsübertragung und Auswertung (8 Seiten)
> Titel: GPS-Hochseebojen und kontinuierliche GPS-Überwachung von Gezeitenpegeln
> Autoren: Schöne, Tilo; Braun, Alexander; Reigber, Christoph
> Schlüsselwörter: Hochseeboje; GPS-Boje; Pegelbeobachtung; Gezeitenüberwachung; Satellitenaltimetrie; Radaraltimetrie
> Kurzzusammenfassung: Die langfristigen Änderungen des Meeresspiegels sind seit jeher ein wichtiger Beobachtungswert in Küstenregionen, die besonders dicht besiedelt sind. Über lange Zeiten wurden Wasserstände nur an wenigen Stellen durch Pegel beobachtet. Seit ca. 15 Jahren stehen neben den Pegelbeobachtungen auch Fernerkundungsverfahren (z. B. die Satellitenaltimetrie) zur Erfassung des Meeresspiegels zur Verfügung. Erst die Kombination von diesen Verfahren ermöglicht eine verlässliche Aussage über die räumlichen und zeitlichen Änderungen des Meeresspiegels.
 

> Ressort: Informationsübertragung und Auswertung (liegt noch nicht vor)
> Titel: floodFILL - GIS-gestützte Ausweisung von zeitlich-dynamischen Überflutungsflächen
> Autoren: Mahlau, A.; Diegmann, V.
 

> Ressort: Überwachung von Messträgern und Bauobjekten (liegt noch nicht vor)
> Titel: Genauigkeitssteigerung bei DGPS durch Einbezug von Zusatzinformation
> Autor: Egge, Delf


> Ressort: Überwachung von Messträgern und Bauobjekten (14 Seiten)
> Titel: Bestimmung von Schiffsbewegungen aus GPS-Messungen
> Autoren: Wolf, M.; Liebsch, G.; Richter, A.; Dietrich, R.; Ellmer, W.
> Schlüsselwörter: Schiffsbewegungen; Schiffskoordinatensystem; Inertialmesssysteme; GPS
> Kurzzusammenfassung: Zur Bestimmung von Meereshöhen aus GPS-Messungen müssen zusätzlich die Bewegungsparameter des Schiffes berücksichtigt werden. Diese werden durch epochenweise Transformation zwischen einem topozentrischen und einem körperfesten schiffsbezogenen Koordinatensystem bestimmt. Die mittel der GPS-Messungen bestimmten Schiffsbewegungen werden mit den entsprechenden Messwerten der Schiffssensoren verglichen. Aus Vergleichen, die unter verschiedenen Bedingungen (Seegang, Fortbewegung; Manöver) erzielt wurden, lassen sich Aussagen zur Eignung von GPS-Messungen für die Bestimmung von Schiffsbewegungen ableiten.
 


> Ressort: Überwachung von Messträgern und Bauobjekten (10 Seiten)
> Titel: Zur Kolkveränderung am Eider-Sperrwerk
> Autoren: Freers, Petra; Pohl, Mario
> Schlüsselwörter: Kolkveränderung; Eidersperrwerk; Differenzmodell; DGM-Berechnung; Fansweep; Fächerecholot; morphologische Richtigkeit
> Kurzzusammenfassung: Am Eider-Sperrwerk ergeben sich aufgrund der bei Baumaßnahmen notwendigen Schließung einzelner Sieltore immer wieder äußerst kritische Strömungszustände. Fließgschwindigkeiten von 2 bis 4 m/s beanspruchen die Sohle insbesondere im unbefestigten Bereich. Hier kam es im Jahr 2000 zu überaus rasanten Kolkveränderungen. Welche Ausmaße nehmen sie an? Wie kritisch ist die Kolkbildung? Fächerecholotaufnahmen im Bereich der Befestigungskanten belegen eindrucksvoll den Prozess.


> Ressort: Überwachung von Messträgern und Bauobjekten (11 Seiten)
> Titel: Deckwerksverformungen aus Wellenbelastung an der Elbe in Hamburg
> Autoren: Ohle, Nino; Zimmermann, Claus
> Schlüsselwörter: Deckwerksverformungen; Wellenbelastungen
> Kurzzusammenfassung: Das Nordufer der Elbe ist im Bereich Hamburg-Nienstedten vor der Hochwassermauer mit Schüttsteinen gegen Erosion durch Strömung und Wellenschlag gesichert. Im Verlaufe weniger Jahre bildeten sich Verwerfungen, das heißt Teile der Deckschicht verlagerten sich in nahezu regelmäßigen Abständen in Richtung Strommitte. Fotoaufnahmen lassen den Eindruck eines Buhnenfeldes aus Schüttsteinen aufkommen. Ein vergleichbarer Schaden an Deckwerken ist andernorts nie aufgetreten. Untersuchungen wurden eingeleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die hauptsächlichen Belastungen infolge von Wellen aus Wind und Schifffahrt und ihrer Kombination auftreten. Es wurde aufgezeigt, dass die Schiffsgeschwindigkeit neben dem Abstand zum Ufer die wichtigste und einzig aktiv beeinflussbare Steuergröße für die Höhe der Wellen darstellt. Die Gesamtheit der Belastungen durch die Schifffahrt erscheinen aber allein nicht signifikant, um die Deckwerksstabilität nachhaltig zu beeinträchtigen. Die Beeinträchtigungen durch Windwellen gerade bei Sturmfluten sind wesentlich höher.


> Ressort: Monitoring und Umwelt-, Verkehrs- und Objektdaten (2 Seiten)
> Titel: Küstennahe Ölunfallbekämpfung
> Autor: Heppner, Karl-Heinz
> Schlüsselwörter: Ölbekämpfung; Ölsperre; Ölaufnahmegerät
> Kurzzusammenfassung: Nach mehreren schweren Tankerunfällen auf der Welt, haben sich die Küstenländer der Bundesrepublik Deutschland Gedanken über Präventivmaßnahmen zur Bekämpfung von Ölunfällen auf Hoher See und an den Küsten gemacht. Seit dem Jahre 1975 wurden 350 Millionen DM für die Beschaffung von Ölwehrgeräten ausgegeben. Die Geräte für die küstennahe Ölbekämpfung sind entlang der Küste von Nord- und Ostsee bei den einzelnen geräteführenden Ämtern stationiert.


> Ressort: Monitoring und Umwelt-, Verkehrs- und Objektdaten (7 Seiten)
> Titel: Mosaike von Sedimenten und Strukturen des Meeresbodens erfasst mit Seitensicht-Sonar
> Autorinnen: Fiedler, Hannelore M.; Milkert, Doris
> Schlüsselwörter: Side Scan Sonar; Sedimentbestimmung; Mosaike
> Kurzzusammenfassung: Um Sedimente und Strukturen des Meeresbodens flächenhaft zu erfassen, werden seit vielen Jahren akustische Fernmessmethoden wie Side Scan Sonar (SSS) eingesetzt. Das SSS liefert ein Abbild des Meeresbodens, welches mit Luftbildaufnahmen vergleichbar ist. Gegenwärtige technische Fortschritte bei SSS-Systemen haben die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf das Ziel der großräunigen Kartierung gelenkt. Für flächendeckende Kartierungen werden mehrere parallel versetzte Profile überlappend mit dem SSS vermessen. Die Hauptaufgabe der digitalen Bildverarbeitung besteht darin, spezielle Charakteristika der Sonarbilder hervorzuheben und geometrisch zu korrigieren. In einem zweiten Schritt werden die einzeln aufbereiteten Profile in einem GIS dargestellt und zu einem Mosaik zusammengefügt. Strukturen wie Rippel und deren Kammverläufe sind damit großräumig zusammenhängend darstellbar. Aufgrund des unterschiedlichen akustischen Rückstreumaßes der verschiedenen Sedimenttypen lassen sich in dem Mosaik einzelne Sedimente klassifizieren.


> Ressort: Monitoring und Umwelt-, Verkehrs- und Objektdaten (15 Seiten)
> Titel: Bauwerks-und Seegangsinformationssystem BASIS für die Jade-Weser-Region
> Autoren: Mai, Stephan; Liebermann, Nicole von
> Schlüsselwörter: Küstenzonenmanagement; Küstenschutz; BASIS; Risikoanalyse
> Kurzzusammenfassung: Als Bestandteil eines Küstenzonenmanagements wird seit 1997 das Geografische Informationssystem BASIS - Bauwerks- und Seegangsinformationssystem - entwickelt. BASIS beschreibt die Bauwerke des Küstenschutzsystems mithilfe von technischen Zeichnungen, ergänzenden Datenblättern sowie Fotografien und weist diese wahlweise auf topografischen Karten, Satellitenbildern oder im DGM aus. Ebenso sind Tidewasserstände und Seegangsparameter als hydrographische Größen des Küstenraums abrufbar. Auf dieser Grundlage ist eine Analyse der Sicherheit des Küstenschutzsystems unter Berücksichtigung der Nutzung im Hinterland des Untersuchungsgebietes erfolgt.
 

> Ressort: Monitoring und Umwelt-, Verkehrs- und Objektdaten (liegt noch nicht vor)
> Titel: Anwendungsmöglichkeiten auf der Basis von ECDIS
> Autor: Büttgenbach, G.