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Neue Technologien in Ortung und Tiefenmessung 5. Deutscher Hydrographentag Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V |
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> Ressort: GPS, Seite 1 (14)
> Titel: NAVSTAR-GPS: Eine neue Qualität für Ortung
und Vermessung (Ist-Zustand und weitere Entwicklung)
> Autor: Bauer, Manfred
> Schlüsselwörter: GPS; Transit; SPS; PPS; Weltraumsegment;
L1-Frequenz; L2-Frequenz; Codephasenmessung; Trägerphasenmessung;
kinematische GPS-Messung
> Kurzzusammenfassung: Eine Vermessungsaufgabe zu lösen
bedeutet im Regelfall, die Koordinaten von Punkten, die fest mit
der Erdoberfläche verbunden sind, zu bestimmen. Im Gegensatz
dazu werden bei einer Ortung die momentanen Koordinaten eines
beweglichen Fahrzeuges ermittelt. NAVSTAR-GPS, das momentan eingeführt
wird, verspricht beide Aufgabenbereiche abdecken zu können.
> Ressort: GPS, Seite 15 (13)
> Titel: Navigation mit Differential-GPS
> Autor: Bachem, H. C.
> Schlüsselwörter: DGPS; Pseudostrecken-Korrektur;
Korrektur-Telegramm
> Kurzzusammenfassung: DGPS kann als System für die Navigation
im Nahbereich mit seinen besonders hohen Genauigkeitsanforderungen
eine Vielzahl konventioneller Systeme ersetzen. Die Differenzialtechnik
bewirkt schon jetzt eine merkliche Steigerung der Genauigkeit
gegenüber der unkorrigierten GPS-Navigation. Sobald die Satellitensignale
künstlich verrauscht sein werden, ist DGPS im Nahbereich
unverzichtbar.
> Ressort: GPS, Seite 28 (11)
> Titel: Integration von GPS- und digitalen Kartenbilddaten
in Navigationssysteme
> Autor: Dallmann, Klaus, J.
> Schlüsselwörter: Navigationssystem; Dopplermessung;
GPS
> Kurzzusammenfassung: Die Integration von digitalen Kartenbilddaten
einerseits und Positionen bewegter Fahrzeuge andererseits erfordert
einen rechnerresidenten Datenbestand, der die digitalen Kartenbilddaten
repräsentiert, und ein verfügbares Ortungssystem. Zurzeit
ist ein Navigationssystem in der Entwicklungsphase, wobei die
Kopplung simuliert wird. Es gibt unterschiedliche Ansätze,
wie die Position, die in der Karte erscheint, berechnet wird.
Vor- und Nachteile, sowie die Überführung des Systems
in eine Anlage zur Küstennavigation werden beschrieben.
> Ressort: GPS, Seite 39 (12)
> Titel: Bestimmung von relativen Höhen mit GPS
> Autoren: Beckmann, Angela; Larisch, Hans-Jürgen; Schuster,
Otmar
> Schlüsselwörter: GPS; GDOP; Macrometer; Double
Difference; Triple Difference; Pegelmessung; Höhenmessung
> Kurzzusammenfassung: In diesem Aufsatz wird eine spezielle
Anwendung von GPS vorgestellt, die Bestimmung von Höhenunterschieden.
Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen behandelt.
Am Beispiel der so genannten Pegelmessung, die im Herbst 1987
stattgefunden hat, wird dann die praktische Anwendung dieser Methode
erläutert.
> Ressort: GPS, Seite 52 (16)
> Titel: Übersicht über GPS-Empfänger
> Autor: Egge, Delf
> Schlüsselwörter: GPS; GPS-Empfänger; GPS-Antenne
> Kurzzusammenfassung: Die Merkmale von Empfangssystemen für
das NAVSTAR Global Positioning System (GPS) sind ausschlaggebend
dafür, welche Möglichkeiten der Nutzer dieses Systems
ausschöpfen kann. In diesem Beitrag wird eine Übersicht
über GPS-Empfänger gegeben, wie sie derzeit (1988) für
Vermessung und Navigation angeboten werden.
> Ressort: GPS, Seite 68 (21)
> Titel: Strombeobachtung auf hoher See aus der GPS-Korrektur
integrierter Navigationssysteme
> Autoren: Tietze, Gunnar; Roeser, Hans Albert
> Schlüsselwörter: Transit; GPS; Koppelnavigation;
Satellitenfix; Driftkorrektur; Driftbeobachtung; Strombeobachtung
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Forschungsschiff »Sonne«
liegen während der GPS-Zeiten mit den GPS-Positionen einerseits
und den Positionen des Integrierten Navigationssystems (INS) andererseits
zwei weitgehend voneinander unabhängige Positionssätze
vor. Auf hoher See arbeitet das INS in den meisten Seegebieten
nur mit den TRANSIT-Satelliten sowie mit Doppler-Sonar im Water
track und dem Kreiselkompass. Die Abdrift zwischen den beiden
Navigationssystemen wird im Wesentlichen durch Meeresströmungen
hervorgerufen.
Die in hoher Auflösung vorliegenden Driftdaten zeigen, dass
sich auch auf hoher See die Meeresströmungen in Stärke
und Richtung sehr schnell verändern.
Derartige Strombeobachtungen fallen jederzeit unabhängig
von aktuellen Forschungsprogrammen an und erfordern keine zusätzliche
Schiffszeit. Obwohl sich wegen des Abfahrens der Messprofile räumliche
und zeitliche Veränderungen der Stömung nur sehr bedingt
voneinander trennen lassen, sind diese fast kostenlos zu gewinnenden
Daten recht wertvoll. Wenn in einigen Jahren GPS voll ausgebaut
sein wird, ergibt sich hiermit eine Nutzungsmöglichkeit der
vorhandenen Doppler-Sonar-Geräte.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 90 (52)
> Titel: Flächenvermessungssysteme: Eine Einführung
in Anwendung und Technik von Verfahren zur hochauflösenden
und flächendeckenden Tiefenvermessung von Binnengewässern
und Seegebieten
> Autor: Harre, Ingo
> Schlüsselwörter: Schnurlot; Bodenkartenschreiber;
Echolot; Side Scan Sonar; Gespannvermessung; Fächerecholot;
Omega-Effekt; Tunnel-Effekt; Flugbathymetrie; Abtastdichte
> Kurzzusammenfassung: Unter dem Begriff »Flächenvermessungssysteme«
wird eine breite Palette von Produkten verstanden, die bezüglich
des eingesetzten technischen Verfahrens, der Parameter (Tiefenreichweite,
Überdeckung, Objektauflösung, Abtastrate, Genauigkeit),
der Ergebnisdarstellung und, nicht zuletzt, der Einbaugröße
und des Preises sehr unterschiedliche Merkmale aufweisen.
In diesem Beitrag werden die Entwicklung von Flächenvermessungssystemen
und Anwendererfordernisse aus den verschiedenen Vermessungsbereichen
zusammengestellt. Anschließend werden die Verfahren der
Flächenvermessung vorgestellt und deren anwendungsrelevante
Parameter sowie mögliche systematische Fehler diskutiert.
Es wird dann gezeigt, welche Parameter die Leistungsfähigkeit
von Flächenvermessungssystemen bestimmen und mit welchen
Messzahlen diese objektiv beurteilt werden können. Abschließend
wird dargestellt, wie die Messdaten von Flächenvermessungssystemen
während der Messung angezeigt werden und wie typische Datennachbereitungsresultate
aussehen.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 142 (2)
> Titel: Flachwasserflächenlote für Binnen- und
Küstenvermessung
> Autor: Gerlach, Manfred
> Schlüsselwörter: Flachwasserecholot; Bomasweep;
Side Scan Sonar
> Kurzzusammenfassung: Bei der profilweisen Vermessung muss
man sich darauf verlassen, dass sich zwischen den Profilen der
Tiefenverlauf nicht wesentlich ändert. Besser ist da eine
flächenhafte Vermessung. Was bisher nur für tiefe Gewässer
möglich war, zeichnet sich als Trend nun auch für die
Flachwasservermessung ab. Mit dem neuen Bomasweep und einen Fluss-Side-Scan-Sonar
wird es auf einfache Weise möglich.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 144 (12)
> Titel: Praktische Erfahrungen mit dem 150-kHz-Fächerlot
des F.S. »Poseidon« in den Jahren 1977 - 1987
> Autor: Ulrich, Johannes
> Schlüsselwörter: Fächerecholot
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Kieler Forschungsschiff »Poseidon«
ist ein Flächenvermessungssystem installiert, ein Fächerecholot,
das mit einer Frequenz von 150 kHz arbeitet und das bis zu einer
Wassertiefe von 170 Meter vor allem im Schelfbereich eingesetzt
werden kann. Erste Erfahrungen liegen vor.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 156 (4)
> Titel: Hydrographisches Flächenvermessungssystem
höchstmöglicher Datenaufbereitung unter Zuhilfenahme
modernster Positionier- und Telemetriesysteme
> Autor: Gimpel, P.
> Schlüsselwörter: Bottomchart; hydrographische Datenerfassung
> Kurzzusammenfassung: Bei der hydrographischen Vermessung
kommt es auf die genaue Positionsbestimmung und auf den schnellen
Arbeitsfortschritt an. Mit dem hydrographischen Datenerfassungssystem
HDP oder mit dem Flächenvermessungssystem Bottomchart lassen
sich diese Anforderungen erfüllen. Beide Varianten mit ihrem
jeweiligen Zusatznutzen werden vorgestellt.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite160 (1)
> Titel: Side-Scan-Sonar-Erfahrungen auf VWFS »Atair«
> Autor: Figge, Klaus
> Schlüsselwörter: Side Scan Sonar; Wracksuche
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Vermessungs- und Wracksuchschiff
»Atair« ist ein Side Scan Sonar fest eingebaut, es
wird also nicht, wie sonst üblich, hinterhergeschleppt. Das
hat den Vorteil einer genaueren Ortsbestimmung der erfassten Objekte.
Doch besonders kleinere Objekte lassen sich nicht mehr gut identifizieren.
Dennoch bestätigen die bisherigen Erfahrungen die Zweckmäßigkeit
dieser Anordnung.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 161 (20)
> Titel: Erfahrungen mit dem neuen Klein Side Scan Sonar
System
> Autor: Andree, Peter
> Schlüsselwörter: Side Scan Sonar
> Kurzzusammenfassung: An der Fachhochschule Hamburg wurde
für die Studienrichtung Hydrographie ein Side Scan Sonar
angeschafft, das Modell 595 von Klein. Es wird bei den Messpraktika
auf See vorwiegend zur Wracksuche und zur Erfassung morphologischer
Strukturen eingesetzt. Im Bericht wird das Gerät ausführlich
beschrieben, es werden Sonogramme gezeigt und Erfahrungswerte
mitgeteilt.
> Ressort: Flächenvermessung, Seite 181 (2)
> Titel: Hydrosearch Transducer
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Hydrosearch Transducer
> Kurzzusammenfassung: Der Hydrosearch Transducer der Firma
Fahrentholz ist eine preisgünstige Alternative zu den sonst
üblichen Fächerlotsystemen. Mit 10 seperaten Schwingern
kann ein Öffnungswinkel von 52 Grad realisiert werden. Den
doppelten Wert und damit eine Bodenabtastung, die etwa der 2,5-fachen
Wassertiefe entspricht, erreicht man, wenn man zwei Systeme gegeneinander
verschwenkt verwendet.
> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 183 (13)
> Titel: Die Nutzung digitaler Geländemodelle in der
Bathymetrie
> Autor: Schenke, Hans Werner
> Schlüsselwörter: DGM; DGM-Berechnung; Kriging
> Kurzzusammenfassung: Was ist ein Digitales Geländemodell?
Mit welchen Methoden lässt es sich berechnen? Und vor allem:
Wie kann ein DGM für die Zwecke der Bathymetrie verwendet
werden? - Zur Isolinieninterpolation und für Folgeprodukte
wie die Ermittlung von Volumina und Massendifferenzen. Hier jedoch
treten Problem auf.
> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 197 (25)
> Titel: Postprocessing von Fächerlotdaten für
digitale Geländemodelle Seite 197 (25)
> Autoren: Pohner, Freddy; Frenz, Uwe
> Schlüsselwörter: DGM; Simrad EM 100; Gridding;
DGM-Berechnung; Datenreduzierung
> Kurzzusammenfassung: Die digitale Verarbeitung großer
Mengen unregelmäßig verteilter Datenpunkte, wie sie
typischerweise bei einem Fächerlotsystem anfallen, um daraus
ein digitales Geländemodell (DGM) zu erstellen, wird beschrieben.
Es werden die verschiedenen Verarbeitungsschritte vom ersten »gridding«
über die Berechnung der Standardabweichung , Filterung und
schließlich Erstellung der Karte mit den Konturen beschrieben.
Die Konturenkarte ist nur ein Ergebnis dieses Prozesses. Das digitale
Geländemodell kann für weitere Zwecke, wie Massenberechnungen,
Minimum-/Maximumtiefenermittlung oder Querprofildarstellungen
verwendet werden. Einige Beispiele werden gezeigt. Im letzten
Teil werden die speziellen Aspekte einer Datenreduzierung diskutiert
sowie eine mögliche Aufteilung der Datenverarbeitung an Bord
und an Land.
> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 222 (12)
> Titel: DGM-Berechnungen in Wattgebieten
> Autor: Powitz, Bernd M.
> Schlüsselwörter: DGM; Wattenmeer; Echolotung; Wasserlinienverfahren;
Hydrodynamisches Modell; DGM-Berechnung; Isolinienableitung; Dreiecksvermaschung
> Kurzzusammenfassung: Die topografische Vermessung von Wattgebieten
erfolgt mit unterschiedlichen Methoden. Nach der Datenüberpfüfung
und -aufbereitung bietet sich zur Berechnung eines DGM die Methode
der Dreiecksvermaschung mit linearer Interpolation der Gitterpunkthöhen
an. Die geometrischen und morphologischen Beschaffenheiten der
Wattgebiete können so optimal als topografische Grundlage
für vielfältige Anwendungen des Küsteningenieurwesens
bereitgestellt werden.
> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 234 (14)
> Titel: Geostatistische Verfahren zum Aufbau Digitaler
Geländemodelle für bathymetrische Vermessungen
> Autorin: Herzfeld, Christina
> Schlüsselwörter: DGM; Kriging; Variogrammanpassung;
Geostatistik; Strukturanalyse
> Kurzzusammenfassung: Bei der Auswertung bathymetrischer Daten
können mit dem Verfahren des universellen Kriging Seekarten
erstellt werden, die in einem großen Maßstab topografische
Details wiedegeben können und die auch in Gebieten mit lückenhafter
Vermessung eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen. Strukturen
der Vermessungsprofile lassen sich in den Karten nicht wiederfinden.
> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 248 (13)
> Titel: Digitale Geländemodelle an der Universität
Calgary/Kanada und mögliche Anwendungen in der Gewässerforschung
> Autor: Knickmeyer, Ernst Heinrich
> Schlüsselwörter: DGM; DHM (Digitales Höhenmodell);
Bouger-Schwere; Geländekorrektion; Fouriertransformation
> Kurzzusammenfassung: Ein Überblick über die Arbeiten
des Department of Surveying Engineering der Universität Calgary
auf dem Gebiet der Verwertung digitaler Geländeinformation
wird gegeben. Auf Problem und Wechselwirkungen verschiedener Stufen
der Datenverarbeitung von der Datenaufnahme bis hin zur Nutzung
wird kurz eingegangen. Zwei Beispiele werden erläutert: Der
Vergleich von lokal erhobenen Daten und Landsat-Daten in einem
Flachwassergebiet zur Bestimmung von Schwebstoffen und die Berechnung
der Geländekorrektion der Schwere mit schnellen Fouriertransformationen.