Dokumentation
Neue Technologien in Ortung und Tiefenmessung
5. Deutscher Hydrographentag Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V

  1988
 

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 Hamburg

> Titel: Vorwort (1 Seite)
> Autor: Andree, Peter


> Ressort: GPS, Seite 1 (14)
> Titel: NAVSTAR-GPS: Eine neue Qualität für Ortung und Vermessung (Ist-Zustand und weitere Entwicklung)
> Autor: Bauer, Manfred
> Schlüsselwörter: GPS; Transit; SPS; PPS; Weltraumsegment; L1-Frequenz; L2-Frequenz; Codephasenmessung; Trägerphasenmessung; kinematische GPS-Messung
> Kurzzusammenfassung: Eine Vermessungsaufgabe zu lösen bedeutet im Regelfall, die Koordinaten von Punkten, die fest mit der Erdoberfläche verbunden sind, zu bestimmen. Im Gegensatz dazu werden bei einer Ortung die momentanen Koordinaten eines beweglichen Fahrzeuges ermittelt. NAVSTAR-GPS, das momentan eingeführt wird, verspricht beide Aufgabenbereiche abdecken zu können.


> Ressort: GPS, Seite 15 (13)
> Titel: Navigation mit Differential-GPS
> Autor: Bachem, H. C.
> Schlüsselwörter: DGPS; Pseudostrecken-Korrektur; Korrektur-Telegramm
> Kurzzusammenfassung: DGPS kann als System für die Navigation im Nahbereich mit seinen besonders hohen Genauigkeitsanforderungen eine Vielzahl konventioneller Systeme ersetzen. Die Differenzialtechnik bewirkt schon jetzt eine merkliche Steigerung der Genauigkeit gegenüber der unkorrigierten GPS-Navigation. Sobald die Satellitensignale künstlich verrauscht sein werden, ist DGPS im Nahbereich unverzichtbar.


> Ressort: GPS, Seite 28 (11)
> Titel: Integration von GPS- und digitalen Kartenbilddaten in Navigationssysteme
> Autor: Dallmann, Klaus, J.
> Schlüsselwörter: Navigationssystem; Dopplermessung; GPS
> Kurzzusammenfassung: Die Integration von digitalen Kartenbilddaten einerseits und Positionen bewegter Fahrzeuge andererseits erfordert einen rechnerresidenten Datenbestand, der die digitalen Kartenbilddaten repräsentiert, und ein verfügbares Ortungssystem. Zurzeit ist ein Navigationssystem in der Entwicklungsphase, wobei die Kopplung simuliert wird. Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie die Position, die in der Karte erscheint, berechnet wird. Vor- und Nachteile, sowie die Überführung des Systems in eine Anlage zur Küstennavigation werden beschrieben.


> Ressort: GPS, Seite 39 (12)
> Titel: Bestimmung von relativen Höhen mit GPS
> Autoren: Beckmann, Angela; Larisch, Hans-Jürgen; Schuster, Otmar
> Schlüsselwörter: GPS; GDOP; Macrometer; Double Difference; Triple Difference; Pegelmessung; Höhenmessung
> Kurzzusammenfassung: In diesem Aufsatz wird eine spezielle Anwendung von GPS vorgestellt, die Bestimmung von Höhenunterschieden. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen behandelt. Am Beispiel der so genannten Pegelmessung, die im Herbst 1987 stattgefunden hat, wird dann die praktische Anwendung dieser Methode erläutert.


> Ressort: GPS, Seite 52 (16)
> Titel: Übersicht über GPS-Empfänger
> Autor: Egge, Delf
> Schlüsselwörter: GPS; GPS-Empfänger; GPS-Antenne
> Kurzzusammenfassung: Die Merkmale von Empfangssystemen für das NAVSTAR Global Positioning System (GPS) sind ausschlaggebend dafür, welche Möglichkeiten der Nutzer dieses Systems ausschöpfen kann. In diesem Beitrag wird eine Übersicht über GPS-Empfänger gegeben, wie sie derzeit (1988) für Vermessung und Navigation angeboten werden.


> Ressort: GPS, Seite 68 (21)
> Titel: Strombeobachtung auf hoher See aus der GPS-Korrektur integrierter Navigationssysteme
> Autoren: Tietze, Gunnar; Roeser, Hans Albert
> Schlüsselwörter: Transit; GPS; Koppelnavigation; Satellitenfix; Driftkorrektur; Driftbeobachtung; Strombeobachtung
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Forschungsschiff »Sonne« liegen während der GPS-Zeiten mit den GPS-Positionen einerseits und den Positionen des Integrierten Navigationssystems (INS) andererseits zwei weitgehend voneinander unabhängige Positionssätze vor. Auf hoher See arbeitet das INS in den meisten Seegebieten nur mit den TRANSIT-Satelliten sowie mit Doppler-Sonar im Water track und dem Kreiselkompass. Die Abdrift zwischen den beiden Navigationssystemen wird im Wesentlichen durch Meeresströmungen hervorgerufen.
Die in hoher Auflösung vorliegenden Driftdaten zeigen, dass sich auch auf hoher See die Meeresströmungen in Stärke und Richtung sehr schnell verändern.
Derartige Strombeobachtungen fallen jederzeit unabhängig von aktuellen Forschungsprogrammen an und erfordern keine zusätzliche Schiffszeit. Obwohl sich wegen des Abfahrens der Messprofile räumliche und zeitliche Veränderungen der Stömung nur sehr bedingt voneinander trennen lassen, sind diese fast kostenlos zu gewinnenden Daten recht wertvoll. Wenn in einigen Jahren GPS voll ausgebaut sein wird, ergibt sich hiermit eine Nutzungsmöglichkeit der vorhandenen Doppler-Sonar-Geräte.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 90 (52)
> Titel: Flächenvermessungssysteme: Eine Einführung in Anwendung und Technik von Verfahren zur hochauflösenden und flächendeckenden Tiefenvermessung von Binnengewässern und Seegebieten
> Autor: Harre, Ingo
> Schlüsselwörter: Schnurlot; Bodenkartenschreiber; Echolot; Side Scan Sonar; Gespannvermessung; Fächerecholot; Omega-Effekt; Tunnel-Effekt; Flugbathymetrie; Abtastdichte
> Kurzzusammenfassung: Unter dem Begriff »Flächenvermessungssysteme« wird eine breite Palette von Produkten verstanden, die bezüglich des eingesetzten technischen Verfahrens, der Parameter (Tiefenreichweite, Überdeckung, Objektauflösung, Abtastrate, Genauigkeit), der Ergebnisdarstellung und, nicht zuletzt, der Einbaugröße und des Preises sehr unterschiedliche Merkmale aufweisen.
In diesem Beitrag werden die Entwicklung von Flächenvermessungssystemen und Anwendererfordernisse aus den verschiedenen Vermessungsbereichen zusammengestellt. Anschließend werden die Verfahren der Flächenvermessung vorgestellt und deren anwendungsrelevante Parameter sowie mögliche systematische Fehler diskutiert. Es wird dann gezeigt, welche Parameter die Leistungsfähigkeit von Flächenvermessungssystemen bestimmen und mit welchen Messzahlen diese objektiv beurteilt werden können. Abschließend wird dargestellt, wie die Messdaten von Flächenvermessungssystemen während der Messung angezeigt werden und wie typische Datennachbereitungsresultate aussehen.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 142 (2)
> Titel: Flachwasserflächenlote für Binnen- und Küstenvermessung
> Autor: Gerlach, Manfred
> Schlüsselwörter: Flachwasserecholot; Bomasweep; Side Scan Sonar
> Kurzzusammenfassung: Bei der profilweisen Vermessung muss man sich darauf verlassen, dass sich zwischen den Profilen der Tiefenverlauf nicht wesentlich ändert. Besser ist da eine flächenhafte Vermessung. Was bisher nur für tiefe Gewässer möglich war, zeichnet sich als Trend nun auch für die Flachwasservermessung ab. Mit dem neuen Bomasweep und einen Fluss-Side-Scan-Sonar wird es auf einfache Weise möglich.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 144 (12)
> Titel: Praktische Erfahrungen mit dem 150-kHz-Fächerlot des F.S. »Poseidon« in den Jahren 1977 - 1987
> Autor: Ulrich, Johannes
> Schlüsselwörter: Fächerecholot
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Kieler Forschungsschiff »Poseidon« ist ein Flächenvermessungssystem installiert, ein Fächerecholot, das mit einer Frequenz von 150 kHz arbeitet und das bis zu einer Wassertiefe von 170 Meter vor allem im Schelfbereich eingesetzt werden kann. Erste Erfahrungen liegen vor.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 156 (4)
> Titel: Hydrographisches Flächenvermessungssystem höchstmöglicher Datenaufbereitung unter Zuhilfenahme modernster Positionier- und Telemetriesysteme
> Autor: Gimpel, P.
> Schlüsselwörter: Bottomchart; hydrographische Datenerfassung
> Kurzzusammenfassung: Bei der hydrographischen Vermessung kommt es auf die genaue Positionsbestimmung und auf den schnellen Arbeitsfortschritt an. Mit dem hydrographischen Datenerfassungssystem HDP oder mit dem Flächenvermessungssystem Bottomchart lassen sich diese Anforderungen erfüllen. Beide Varianten mit ihrem jeweiligen Zusatznutzen werden vorgestellt.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite160 (1)
> Titel: Side-Scan-Sonar-Erfahrungen auf VWFS »Atair«
> Autor: Figge, Klaus
> Schlüsselwörter: Side Scan Sonar; Wracksuche
> Kurzzusammenfassung: Auf dem Vermessungs- und Wracksuchschiff »Atair« ist ein Side Scan Sonar fest eingebaut, es wird also nicht, wie sonst üblich, hinterhergeschleppt. Das hat den Vorteil einer genaueren Ortsbestimmung der erfassten Objekte. Doch besonders kleinere Objekte lassen sich nicht mehr gut identifizieren. Dennoch bestätigen die bisherigen Erfahrungen die Zweckmäßigkeit dieser Anordnung.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 161 (20)
> Titel: Erfahrungen mit dem neuen Klein Side Scan Sonar System
> Autor: Andree, Peter
> Schlüsselwörter: Side Scan Sonar
> Kurzzusammenfassung: An der Fachhochschule Hamburg wurde für die Studienrichtung Hydrographie ein Side Scan Sonar angeschafft, das Modell 595 von Klein. Es wird bei den Messpraktika auf See vorwiegend zur Wracksuche und zur Erfassung morphologischer Strukturen eingesetzt. Im Bericht wird das Gerät ausführlich beschrieben, es werden Sonogramme gezeigt und Erfahrungswerte mitgeteilt.


> Ressort: Flächenvermessung, Seite 181 (2)
> Titel: Hydrosearch Transducer
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Hydrosearch Transducer
> Kurzzusammenfassung: Der Hydrosearch Transducer der Firma Fahrentholz ist eine preisgünstige Alternative zu den sonst üblichen Fächerlotsystemen. Mit 10 seperaten Schwingern kann ein Öffnungswinkel von 52 Grad realisiert werden. Den doppelten Wert und damit eine Bodenabtastung, die etwa der 2,5-fachen Wassertiefe entspricht, erreicht man, wenn man zwei Systeme gegeneinander verschwenkt verwendet.


> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 183 (13)
> Titel: Die Nutzung digitaler Geländemodelle in der Bathymetrie
> Autor: Schenke, Hans Werner
> Schlüsselwörter: DGM; DGM-Berechnung; Kriging
> Kurzzusammenfassung: Was ist ein Digitales Geländemodell? Mit welchen Methoden lässt es sich berechnen? Und vor allem: Wie kann ein DGM für die Zwecke der Bathymetrie verwendet werden? - Zur Isolinieninterpolation und für Folgeprodukte wie die Ermittlung von Volumina und Massendifferenzen. Hier jedoch treten Problem auf.


> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 197 (25)
> Titel: Postprocessing von Fächerlotdaten für digitale Geländemodelle Seite 197 (25)
> Autoren: Pohner, Freddy; Frenz, Uwe
> Schlüsselwörter: DGM; Simrad EM 100; Gridding; DGM-Berechnung; Datenreduzierung
> Kurzzusammenfassung: Die digitale Verarbeitung großer Mengen unregelmäßig verteilter Datenpunkte, wie sie typischerweise bei einem Fächerlotsystem anfallen, um daraus ein digitales Geländemodell (DGM) zu erstellen, wird beschrieben. Es werden die verschiedenen Verarbeitungsschritte vom ersten »gridding« über die Berechnung der Standardabweichung , Filterung und schließlich Erstellung der Karte mit den Konturen beschrieben. Die Konturenkarte ist nur ein Ergebnis dieses Prozesses. Das digitale Geländemodell kann für weitere Zwecke, wie Massenberechnungen, Minimum-/Maximumtiefenermittlung oder Querprofildarstellungen verwendet werden. Einige Beispiele werden gezeigt. Im letzten Teil werden die speziellen Aspekte einer Datenreduzierung diskutiert sowie eine mögliche Aufteilung der Datenverarbeitung an Bord und an Land.


> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 222 (12)
> Titel: DGM-Berechnungen in Wattgebieten
> Autor: Powitz, Bernd M.
> Schlüsselwörter: DGM; Wattenmeer; Echolotung; Wasserlinienverfahren; Hydrodynamisches Modell; DGM-Berechnung; Isolinienableitung; Dreiecksvermaschung
> Kurzzusammenfassung: Die topografische Vermessung von Wattgebieten erfolgt mit unterschiedlichen Methoden. Nach der Datenüberpfüfung und -aufbereitung bietet sich zur Berechnung eines DGM die Methode der Dreiecksvermaschung mit linearer Interpolation der Gitterpunkthöhen an. Die geometrischen und morphologischen Beschaffenheiten der Wattgebiete können so optimal als topografische Grundlage für vielfältige Anwendungen des Küsteningenieurwesens bereitgestellt werden.


> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 234 (14)
> Titel: Geostatistische Verfahren zum Aufbau Digitaler Geländemodelle für bathymetrische Vermessungen
> Autorin: Herzfeld, Christina
> Schlüsselwörter: DGM; Kriging; Variogrammanpassung; Geostatistik; Strukturanalyse
> Kurzzusammenfassung: Bei der Auswertung bathymetrischer Daten können mit dem Verfahren des universellen Kriging Seekarten erstellt werden, die in einem großen Maßstab topografische Details wiedegeben können und die auch in Gebieten mit lückenhafter Vermessung eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen. Strukturen der Vermessungsprofile lassen sich in den Karten nicht wiederfinden.


> Ressort: Digitale Geländemodelle, Seite 248 (13)
> Titel: Digitale Geländemodelle an der Universität Calgary/Kanada und mögliche Anwendungen in der Gewässerforschung
> Autor: Knickmeyer, Ernst Heinrich
> Schlüsselwörter: DGM; DHM (Digitales Höhenmodell); Bouger-Schwere; Geländekorrektion; Fouriertransformation
> Kurzzusammenfassung: Ein Überblick über die Arbeiten des Department of Surveying Engineering der Universität Calgary auf dem Gebiet der Verwertung digitaler Geländeinformation wird gegeben. Auf Problem und Wechselwirkungen verschiedener Stufen der Datenverarbeitung von der Datenaufnahme bis hin zur Nutzung wird kurz eingegangen. Zwei Beispiele werden erläutert: Der Vergleich von lokal erhobenen Daten und Landsat-Daten in einem Flachwassergebiet zur Bestimmung von Schwebstoffen und die Berechnung der Geländekorrektion der Schwere mit schnellen Fouriertransformationen.