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Ortsbestimmung und Positionierung 03. Deutscher Hydrographentag Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V |
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> Titel: Vorwort (1 Seite)
> Autor: Andree, Peter
> Titel: Einführung in die Thematik, Seite 1
(1)
> Autor: Schrick, K.-W.
> Titel: Optronische Meßmethoden und Geräte für
land- und schiffsgestützte Positionsvermessungen, Seite
3 (13)
> Autor: Hipp, Jan
> Schlüsselwörter: Navitrack; Minifix; Polarortung;
Entfernungsmessung; Pulsar
> Kurzzusammenfassung: Aus Hamburg von der Firma IBEO kommen
zwei optronische Geräteneuentwicklungen für Positionsvermessungen
in hydrographischen Anwendungen. Beim landgestützten Gerät
Navitrack handelt es sich um ein Lasertrackingsystem, mit dem
von Land aus die Position von mobilen Stationen wie Vermessungsschiffen
vermessen wird. Die Reichweite beträgt mehr als 5 km, die
Genauigkeit beträgt wenige Dezimeterund die Rate der Positionsmessung
liegt bei mehr als 10 Hz. Neue Entwicklungsfortschritte auf dem
Gebiet der Puls-Entfernungsmessung und der Laserscantechnik ermöglichen
diese Leistungsdaten für die automatische polare Positionsmessung.
Für Positionsvermessung vom Schiff aus ist die neue Technik
ebenfalls verwendbar. Für diesen Fall ist ein extrem einfaches
und kostengünstiges Gerät - Minifix - entwickelt worden.
Minifix ist besonders für kleinere Vermessungsaufgaben in
küstennahen Gebieten, Binnenwasserstraßen und Hafenbereichen
geeignet.
> Titel: Polarverfahren und Funkortung, Seite 16 (7)
> Autor: Meiswinkel, H. G.
> Schlüsselwörter: Polarortung; Ralog; Minifix; Hydrographie-Ausbildung;
Mini-Ranger; Funkortung; Polarfix; Range-Range-Verfahren
> Kurzzusammenfassung: In den Tideflussgebieten Elbe und Weser
sowie im küstennahen Bereich um Cuxhaven und Bremerhaven
wird Mini-Ranger eingesetzt. Das System arbeitet im Range-Range-Verfahren,
wobei die Entfernungsmessung, also Hin- und Rückweg zwischen
Sende- und Empfangsstationen, mittels Impulsen vorgenommen wird.
Die Minimalausstattung des Systems umfasst eine Bord- und zwei
Landstationen. Eine Kette kann auf bis zu 64 Landstationen erweitert
werden.
Für den Binnenbereich gab es bis vor drei Jahre lediglich
RALOG, ein Radionavigationssystem, das nach dem Dopplerprinzip
arbeitet. RALOG ist noch im Einsatz, wird aber nicht mehr hergestellt,
da nun Polarfix zur Verfügung steht.
Polarfix arbeitet nach dem Polarverfahren. Von nur einer Landstation
aus werden Strecke und Richtung zu einem beweglichen Objekt (Messschiff)
gemessen, die Daten über Telemetrie an Bord übertragen
und hier mit den Tiefenmessungen korreliert.
> Titel: Hyperbelortungsverfahren für die Seevermessung,
Seite 23 (13)
> Autor: Hammerschmidt, U.
> Schlüsselwörter: Hyperbelortung; Syledis; Decca;
Hi-Fix; Toran; Range-Range-Verfahren
> Kurzzusammenfassung: Der geometrische Ort aller Punkte mit
gleicher Wegdifferenz zu zwei festen Punkten ist eine Hyperbel.
Gelingt es, diese Wegdifferenz zu messen, gewinnt man eine Standlinie.
Zur Bestimmung eines Standortes ist die Erzeugung einer weiteren
Hyperbel erforderlich. Der Schnittpunkt beider Hyperbeln ist der
gesuchte Standort. Verschiedene Methoden sind entwickelt worden,
um die Wegdifferenz auf elektronische Weise zu messen. Die gängigsten
werden vorgestellt, unter anderem Decca, Hi-Fix, Toran und Syledis.
> Titel: Erfahrungen mit dem System Syledis in der Deutschen
Bucht, Seite 42 (16)
> Autor: Ulsamer, G.
> Schlüsselwörter: Syledis; Hi-Fix; Syledis-Kette
> Kurzzusammenfassung: Die niederländisch-deutsche Syledis-Funkvermessungskette
ist seit Anfang 1982 in Betrieb. Sie ersetzte zunächt die
Hi-Fix-Waddenzee-Kette im deutsch-niederländischen Grenzbereich.
Die mittlerweile guten Erfahrungen hinsichtlich Zuverlässigkeit
und Genauigkeit des Systems und die hohe Akzeptanz seitens der
Anwender führten zu einem Einsatz von rund 80 Empfängern
SR3 im deutschen Bereich der Kette, verteilt auf 11 Behörden
des Bundes und der Länder sowie auf 11 private bzw. kommerzielle
Nutzer. Die Ausrüstung von etwa 20 weiteren Schiffen mit
Empfängern ist geplant (Stand 1.4.1986). Für Ende 1986
wird mit ca. 150 deutschen und niederländischen Empfangseinheiten
an der Kette gerechnet.
> Titel: Grundlagen und Anwendungen von Inertialsystemen,
Seite 58 (21)
> Autor: Caspary, W.
> Schlüsselwörter: Inertialmesssystem; Kreisel; Beschleunigungsmesser;
Integrierte Navigation
> Kurzzusammenfassung: Inertialplattformen sind Navigationssysteme,
die in Echtzeit Position, Kurs, Geschwindigkeit sowie Roll- und
Stampfwinkel eines Fahrzeuges bereitstellen. Sie besitzen den
Vorzug, völlig autonom zu arbeiten und damit jederzeit an
jedem Ort einsatzbereit zu sein. Allerdings ist die Technologie
recht aufwändig und das Fehlerverhalten so beschaffen, dass
ohne externe Stützung nur eine begrenzte Einsatzdauer möglich
ist. Im Wesentlichen besteht eine Inertial- oder Trägheitsplattform
aus einem kardanisch gelagerten Element, auf dem drei Beschleunigungsmesser
und drei Kreisel montiert sind, deren sensitive Achsen ein orthogonales
Dreibein bilden. Die Kreisel stabilisieren oder kontrollieren
die Messachsen im Inertialraum, während die Beschleunigungsmesser
die Beschleunigungskomponenten des Trägerfahrzeuges messen,
aus denen durch zweifache Integration über die Zeit Positionsunterschiede
berechnet werden. Analog zur Koppelnavigation kann so bei bekanntem
Anfangspunkt die momentane Positions ermittelt werden.
> Titel: Entwicklung und Anwendung von Glasfasertechnik,
Seite 79 (12)
> Autor: Behrens, Joachim
> Schlüsselwörter: Glasfaserkreisel; Inertialmesssystem;
Sagnac-Effekt
> Kurzzusammenfassung: Bei der Gewässervermessung werden
in der Regel Messschiffe benutzt, deren Lagebestimmungen mit landgestützten
Ortungssystemen erfolgen. Die Tiefenmessungen werden mit Echoloten
zeitgleich mit der Ortung vorgenommen. Ein weitestgehend bordautonomes
Vermessungssystem sollte die Anforderungen erfüllen: 1. Einsetzbarkeit
für längere Messungsdauer; 2. Unabhängigkeit von
Landstationen; 3. einfache Bedienbarkeit; 4. möglichst kleine
Abmessungen und geringes Gewicht. In der ständigen Auseinandersetzung
mit Geräteentwicklungen wurde zufällig ein opto-elektronischer
Baustein gefunden. Mit diesem Glasfaserkreisel erscheint es möglich,
Messsysteme oder -geräte zur Positionierung, gemeint ist
diejenige in den drei Raumkoordinaten, in der Zukunft zu betreiben.
> Titel: Akustische Ortung - Grundlagen und Anwendungsbeispiele,
Seite 94 (25)
> Autor: Hesse, W.
> Schlüsselwörter: Long-Baseline-Verfahren; Short-Baseline-Verfahren;
Transponder; Akustische Ortung
> Kurzzusammenfassung: Da elektrische Energie nur in der Lage
ist, eine relativ dünne Wasserschicht zu durchdringen, verwendet
man in der Meerestechnik überwiegend akustische Sonarsysteme
zur Ortung und Navigation. Dabei übernehmen Schallwellen
im Wasser auch die Funktion von Informationsträgern. Die
steigenden Anforderungen der Offshore-Gesellschaften erfordern
vor allem unter Wasser neue und genauere Systeme. Die ersten Systeme
dieser Art arbeiten nach dem Long-Baseline-Verfahren. Einige Transponder
werden aufrecht auf dem Meeresboden fixiert und bilden ein Sendernetz,
welches kalibriert und orientiert wird. Aus den gemessenen Strecken
lässt sich die Position errechnen. Um 1970 entwickelte
sich der Short-Baseline-Verfahren. Es besteht aus einem unter
der Wasserlinie fest mit dem Schiff verbundenen Sender (Pinger,
Responder oder Transponder) und drei im rechten Winkel angebrachten
Hydrofonen. Zur Positionsbestimmung genügt das Signal eines
einzigen Transponders, welches von den drei Hydrofonen empfangen
wird.
> Titel: Satellitenverfahren zur Positionsbestimmung,
Seite 119 (17)
> Autor: Wübbena, G.
> Schlüsselwörter: Transit; GPS; Pseudostreckenmessung;
Trägerphasenmessung
> Kurzzusammenfassung: Satellitenmethoden sind die einzigen
weltweit einsetzbaren Verfahren zur genauen Positionsbestimmung
auf See. Seit mehr als 15 Jahren spielt hier die Dopplermessung
mit Transitsatelliten eine besondere Rolle. Dennoch scheidet Transit
in aller Regel für die Lösung hydrographischer Aufgabenstellungen
aus. Die Alternative heißt GPS. Die Nutzungsmöglichkeiten
von GPS in der Hydrographie und der gegenwärtige Stand der
GPS-Forschung werden an Beispielen verdeutlicht.
> Titel: Genauigkeit und Einsatzmöglichkeit eines C/A-Code-GPS-Empfängers,
Seite 137 (40)
> Autor: Schenke, Hans Werner
> Schlüsselwörter: GPS; Magnavox; C/A-Code
>Kurzzusammenfassung: Der Einsatz von GPS-Empfängern auf
Forschungsschiffen erleichtert wesentlich die Navigation des Schiffes
auf vorgegebenen Profilen und führt deutlich zur Verbesserung
der Positionsbestimmung. Vom Alfred-Wegener-Institut wurde aus
diesem Grund frühzeitig ein GPS-Navigationsempfänger
für den Einsatz auf der »Polarstern« vorgesehen.
Der Magnavox T-Set war einer der ersten zivilen C/A-Code-Empfänger,
der sehr gute Ergebnisse lieferte. Dieser GPS-Empfänger wurde
vor dem endgültigen Einbau auf der »Polarstern«
hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit und Genauigkeit unter
kontrollierten Bedingungen überprüft.