Dokumentation 1985 • Ergänzungsband - Hydrographentag in Hamburg
Hydroakustische und sonstige Verfahren für Tiefenmessung und Sedimenterkundung
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> Titel: Sedimentechograph zur Vermessung der nautischen Tiefe (11 Seiten)
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Sedimentecholot; nautische Tiefe; Hydrograph CPV; nautische Dichte
> Kurzzusammenfassung: Der Begriff »nautische Tiefe« wurde von Arbeitsgruppen geprägt, die sich mit der Vermessung von schlickartigen Gewässern befassen aud dabei die Bedingungen festzulegen haben, unter welchen Umständen die Schifffahrt in Gewässern mit Schlick- und Sedimentablagerungen unterhalb der Solltiefe noch möglich ist. Hierbei haben die Holländer gezeigt, dass Schiffe in sedimenthaltigen Gewässern unterhalb der Dichte 1,2 noch fahren können und auf einer Bodenschicht mit der Dichte 1,2 und darüber festkommen.
Langjährige Erfahrungen bei der Vermessung von Häfen mit Echoloten, die unter anderem auch mit einer Ultraschallfrequenz von 15 kHz arbeiten, zeigen, dass Schiffe auf Bodenniveaus, die von 15 kHz erfasst werden, festkommen.
Es wird über den Computer-Vermessungsechografen »Type Hydrograph CPV - 15/100« berichtet, der mit den beiden gleichzeitig arbeitenden Ultraschallfrequenzen 15 und 100 kHz ausgerüstet ist. Beide Lotkanäle werden gleichzeitig digitalisiert und deren Ergebnisse an EDV-Anlagen weitergeleitet.
Ferner werden Musterregistrierungen gezeigt und es wird von Vergleichsmessungen mit Isotopen-Dichtemessgeräten berichtet. Hierbei wird nachgewiesen, dass sich die beiden Bedingungen für die nautische Tiefe - Dichte 1,2 und Reflexionshorizont von 15 kHz - praktisch decken.


> Titel: Ein neues Meeresboden-Flächenpeilsystem (11 Seiten)
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Hydrosearch; Flächenvermessungssystem; Fächerecholot
> Kurzzusammenfassung: Das Flächenvermessungssystem Hydrosearch ist mit einer Schwingergruppe ausgerüstet, bei der 19 Schallkegel alle 5 Grad im Winkelbereich von - 45 Grad Bb bis + 45 Grad Stb quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind. Die erfasste Messbreite am Meeresboden entspricht damit der doppelten Wassertiefe. Alle Echolotkanäle arbeiten gleichzeitig, werden digitalisiert und zusammen mit Roll, Heave und den Ortskoordinaten einem Mikrocomputer zugeführt, der die Daten ohne Zeitverzögerung verarbeitet, gemeinsam auf einem Bildschirm zur Anzeige bringt und auf einem Hochgeschwindigkeitsplotter mit 860 Millimeter Papierbreite registrieren lässt. Die Registrierung enthält eine maßstabsgetreue Darstellung der erfassten Messbreite am Meeresboden, das Echogramm unter dem Schiff, den digitalen Peilplan der Vermessung und die Darstellung der Wassertiefenverteilung mittels wählbarer Tiefenlinien. Alle Daten stehen an einer V 24-Schnittstelle zur Übernahme durch externe Rechner oder Datenspeicher zur Verfügung. Der kompakte Aufbau der Geräte erlaubt zudem auch den Einsatz auf relativ kleinen Fahrzeugen.