> Titel: Sedimentechograph zur Vermessung der nautischen
Tiefe (11 Seiten)
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Sedimentecholot; nautische Tiefe;
Hydrograph CPV; nautische Dichte
> Kurzzusammenfassung: Der Begriff »nautische Tiefe«
wurde von Arbeitsgruppen geprägt, die sich mit der Vermessung
von schlickartigen Gewässern befassen aud dabei die Bedingungen
festzulegen haben, unter welchen Umständen die Schifffahrt
in Gewässern mit Schlick- und Sedimentablagerungen unterhalb
der Solltiefe noch möglich ist. Hierbei haben die Holländer
gezeigt, dass Schiffe in sedimenthaltigen Gewässern unterhalb
der Dichte 1,2 noch fahren können und auf einer Bodenschicht
mit der Dichte 1,2 und darüber festkommen.
Langjährige Erfahrungen bei der Vermessung von Häfen
mit Echoloten, die unter anderem auch mit einer Ultraschallfrequenz
von 15 kHz arbeiten, zeigen, dass Schiffe auf Bodenniveaus, die
von 15 kHz erfasst werden, festkommen.
Es wird über den Computer-Vermessungsechografen »Type
Hydrograph CPV - 15/100« berichtet, der mit den beiden gleichzeitig
arbeitenden Ultraschallfrequenzen 15 und 100 kHz ausgerüstet
ist. Beide Lotkanäle werden gleichzeitig digitalisiert und
deren Ergebnisse an EDV-Anlagen weitergeleitet.
Ferner werden Musterregistrierungen gezeigt und es wird von Vergleichsmessungen
mit Isotopen-Dichtemessgeräten berichtet. Hierbei wird nachgewiesen,
dass sich die beiden Bedingungen für die nautische Tiefe
- Dichte 1,2 und Reflexionshorizont von 15 kHz - praktisch decken.
> Titel: Ein neues Meeresboden-Flächenpeilsystem
(11 Seiten)
> Autor: Fahrentholz, Siegfried
> Schlüsselwörter: Hydrosearch; Flächenvermessungssystem;
Fächerecholot
> Kurzzusammenfassung: Das Flächenvermessungssystem Hydrosearch
ist mit einer Schwingergruppe ausgerüstet, bei der 19 Schallkegel
alle 5 Grad im Winkelbereich von - 45 Grad Bb bis + 45 Grad Stb
quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind. Die erfasste Messbreite
am Meeresboden entspricht damit der doppelten Wassertiefe. Alle
Echolotkanäle arbeiten gleichzeitig, werden digitalisiert
und zusammen mit Roll, Heave und den Ortskoordinaten einem Mikrocomputer
zugeführt, der die Daten ohne Zeitverzögerung verarbeitet,
gemeinsam auf einem Bildschirm zur Anzeige bringt und auf einem
Hochgeschwindigkeitsplotter mit 860 Millimeter Papierbreite registrieren
lässt. Die Registrierung enthält eine maßstabsgetreue
Darstellung der erfassten Messbreite am Meeresboden, das Echogramm
unter dem Schiff, den digitalen Peilplan der Vermessung und die
Darstellung der Wassertiefenverteilung mittels wählbarer
Tiefenlinien. Alle Daten stehen an einer V 24-Schnittstelle zur
Übernahme durch externe Rechner oder Datenspeicher zur Verfügung.
Der kompakte Aufbau der Geräte erlaubt zudem auch den Einsatz
auf relativ kleinen Fahrzeugen.