Dokumentation
Hydroakustische und sonstige Verfahren
für Tiefenmessung und Sedimenterkundung
02 .Deutscher Hydrographentag Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V

 1985
 

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 Hamburg


> Titel: Begrüßung und Einführung in die Seminar-Thematik, Seite 1 (5)
> Autor: Andree, Peter
> Schlüsselwörter: DHyG; Hydrographie; hydrographische Revolution
> Kurzzusammenfassung: Begrüßung zum ersten DHyG-Seminar: Die Aufgaben der DHyG werden genannt, der Begriff Hydrographie wird definiert, die Vortragsthemen werden kurz vorgestellt.


> Titel: Subbottom Profiler-Messungen im Roten Meer und zentralen Pazifik (16 Seiten)
> Autor: Lettau, Olaf
> Schlüsselwörter: Subbottom Profiler; Sonarfisch; Sedimenterkundung; parametrischer Subbottom Profiler
> Kurzzusammenfassung: Weichsedimente am Meeresboden werden heute routinemäßig mit Subbottom Profilern kartiert. Zum Einsatz kommen tieffrequente Echolote, deren Signalcharakteristiken sich teilweise stark von denen herkömmlicher Lote unterscheiden. Eine besondere Technik stellt hierbei die Entwicklung eines parametrischen Subbottom Profilers dar.
Die Methode des remote sensing von der Wasseroberfläche aus hat in der Tiefsee ihre Grenzen. Mithilfe von tiefgeschleppten Systemen kann eine beachtliche Verbesserung der Aufzeichnungen erreicht werden. Wissenschaftlich/technische Anwendungen im Roten Meer und im zentralen Pazifik belegen die Leistungsfähigkeit der modernen Subbottom Profiler.


> Titel: Parametrisches Echolotverfahren (16 Seiten)
> Autor: Wentzell, Hubertus
> Schlüsselwörter: parametrisches Echolot; NBS-Signal; PARASOUND
> Kurzzusammenfassung: Das parametrische Echolotverfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein eng gebündelter und gleichzeitig niederfrequenter hydroakustischer Schallstrahl erzeut wird. Durch diese Eigenschaft entsteht ein Sedimentecholot, das auch die Anwendungsbereiche eines Shelfrand-Echolotes mit abdeckt.
Durch die enge Bündelung des niederfrequenten Schallstrahles, der aufgrund des parametrischen Effektes völlig nebenzipfelfrei ist, werden »Geisterechos« von Bodenerhebungen, die sonst die wahren Boden- und Sedimentaufzeichnungen stören, vermieden.
Um solche Aufzeichnungen zu erhalten, mussten bisher Subbottom Profiler in Schleppkörpern dicht über dem Boden gefahren werden, wodurch die mögliche Schiffsgeschwindigkeit stark reduziert wurde.
Durch den Festeinbau im Schiff und durch die wegen der engen Schallstrahlbündelung mögliche NBS-Betriebsart bietet das parametrische Echolotverfahren vor allem wirtschaftliche Vorteile. Aber auch die Aufzeichnungsqualität, vor allem durch höhere Signalauflösung, ist gegenüber herkömmlichen Verfahren verbessert worden.


> Titel: Echostärkenmessung - Ein Verfahren zur Sedimentanalyse (29 Seiten)
> Autor: Kamkalow, F.
> Schlüsselwörter: Echostärkenmessung; Elac LAZ 4700; Sedimentanalyse; Sedimentecholot; Schalldämpfung; EMG 2; akustische Impedanz; Sedimentbestimmung; Pipelineüberwachung
> Kurzzusammenfassung: Der Bericht zeigt, dass durch den Einsatz von Sedimentechografen und Echostärkenmessgeräten großräumige Untersuchungen über den geologischen Zustand von Gewässerböden in einfacher Form möglich sind.
Ausgehend von einer kurzen Einführung in die allgemeinen Prinzipien beim Einsatz von Echoloten zur Sedimentuntersuchung werden die Leistungsmerkmale von Sedimentechografen erläutert. Speziell wird der neue Echograf LAZ 4700 von Elac vorgestellt, der eine optimale Kombination aus modernem Vermessungsschreiber und Sedimentechograf darstellt.
Im Weiteren wird ausgeführt, wie mithilfe der Echostärkenmesstechnik der entscheidende Schritt zur automatischen digitalen Erfassung und Kartierung von Sedimenteigenschaften und Sedimentverteilungen gelingt.


> Titel: Fächer-Echolot - Funktion und Auswertung (15 Seiten)
> Autor: Richter, Helmut
> Schlüsselwörter: Fächerecholot; Seabeam
> Kurzzusammenfassung: Multibeam-Echolote sind heutzutage erprobte Geräte und bieten eine fast optimale Methode für die Kartierung des Meeresbodens. Mit einem Fächer von Sonarstrahlen wird der Meeresboden in einem Streifen unter dem Schiff erkundet. Die Streifenbreite beträgt dabei etwa zwei Drittel der Wassertiefe und die Messwerte werden auf dem Schiff online über einen Rechner verarbeitet und als Konturlinien dargestellt. Allerdings erfordert die Verarbeitung der einzelnen Streifen zu topografischen Karten noch eine Reihe von Vorarbeiten. Die Direktaufzeichnungen sind durch beschränkte Navigationsmöglichkeiten im offenen Meer verzerrt und müssen korrigiert werden.


> Titel: Photogrammetrical Depth Measurement (12 Seiten) (Englisch)
> Autor: Larsson, Rune
> Schlüsselwörter: Fotogrammmetrie; Luftbildmessung; Messkamera; Unterwasserkamera; Brechungsindex; Zweimedienfotogrammmetrie
> Kurzzusammenfassung: Grundlegende Prinzipien der Stereofotogrammmetrie werden ausführlich beschrieben. Die visuelle Wahrnehmung des Tiefenabstandes ist nahe verbunden mit der dreidimensionalen Koordinatenmessung in der Stereofotogrammmetrie. Der Aufbau von fotografischen Stereoauswertegeräten sowie der Einfluss der Geräte auf die Genauigkeit der Ergebnisse wird ausführlich erklärt. Die Anwendung der stereofotogrammmetrischen Ausrüstung in Unterwasserlage und das Problem der Lichtstrahlenbrechung zwischen Luft und Wasser werden anhand einiger Beispiele erklärt.


> Titel: Eine Gammasonde für Schlickdichtemessungen (19 Seiten)
> Autoren: Fanger, H.-U.; Kuhn, H.
> Schlüsselwörter: Gammasonde; Dichtemessung; Rückstreuverfahren; Transmissionsmethode; Schlickdichtemessung
> Kurzzusammenfassung: Im Rahmen eines Projektes des Kuratoriums für Forschung im Küsteningenieurwesen (KFKI), »Verhalten von Schlick und Schwebstoffen in Ästuaren«, wurde beim GKSS-Forschungszentrum Geesthacht eine von Schiffen aus fierbare Messsonde für die In-situ-Bestimmung von vertikalen Dichteprofilen in schlickigen Gewässersohlen entwickelt, gebaut und in zahlreichen Einsätzen erprobt. In Abgrenzung zu anderen Verfahren werden Methode, Merkmale der Sonde und Ergebnisse beschrieben.
 

> Titel: Sedimentechograph zur Vermessung der nautischen Tiefe (liegt nicht vor)
> Autor: Fahrentholz, Siegfried

> Titel: Ein neues Meeresboden-Flächenpeilsystem
> Autor: Fahrentholz, Siegfried